Sa., 20.04.2019

Kollision auf der Bundesstraße 64 an der Kreisgrenze Paderborn/Gütersloh Vier Schwerverletzte bei Auffahrunfall

Die beiden Autos landeten mit Totalschaden im Straßengraben, der ebenfalls stark beschädigte Transporter wurde auf das Gelände einer Tankstelle geschleudert.

Die beiden Autos landeten mit Totalschaden im Straßengraben, der ebenfalls stark beschädigte Transporter wurde auf das Gelände einer Tankstelle geschleudert. Foto: Axel Langer

Von Axel Langer

Delbrück (WB). Bei einem Verkehrsunfall in Höhe der Avia-Tankstelle an der Bundesstraße 64 haben sich am Karsamstag vier Autoinsassen schwere Verletzungen zugezogen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mehr als 25.000 Euro. Die B64 blieb für die Dauer von rund 90 Minuten gesperrt.

Gegen 8.25 Uhr beabschichtigte ein Westenholzer (51) mit seinem Ford Transit aus Richtung Delbrück kommend nach links auf das Gelände der Tankstelle abzubiegen. Nach Auskunft der Polizeibeamten vor Ort, verringerte er seine Geschwindigkeit und musste stoppen, damit ein weitere Fahrzeug das Tankstellengelände verlassen konnte.

Eine nachfolgende 22-jährige Fahrerin eines BMW 1 aus dem Kreis Gütersloh erkannte offenbar zu spät, dass der Transporter auf der Straße stand und prallte frontal gegen Heck des Transit, der herumschleuderte und auf dem Tankstellengelände zum Stillstand kam.

In Straßengraben geschleudert

Der Fahrer eines nachfolgenden, ebenfalls in Richtung Rietberg fahrenden Ford Fiesta, konnte dem auf der Straße stehenden BMW nicht mehr ausweichen, so dass es zu einer weiterer Kollision kam. Die beiden Autos schleuderten in den Straßengraben. Der Fiesta wurde von einem 20-Jährigen aus dem Kreis Steinfurt gesteuert. Mit ihm befand sich eine 19-Jährige als Beifahrerin in dem Kleinwagen. Alle Fahrzeuginsassen konnten ohne technische Hilfsmittel aus den drei völlig demolierten Autos befreit werden, zogen sich jedoch schwere Verletzungen zu.

Vier Rettungswagen im Einsatz

Vier Rettungswagen aus den Kreisen Paderborn, Gütersloh und aus Lippstadt sowie meherere Notärzte, der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst eilten ebenso an die Unglücksstelle wie die Löschzüge Westenholz und Delbrück. Die Feuerwehrleute unterstützten die Rettungsarbeiten, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und räumten die weit verstreuten Trümmerteile von der Fahrbahn.

Die Schwerverletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser nach Paderborn und Salzkotten gebracht. Der vorsorglich aus Dortmund angeforderte Rettungshubschrauber »Westfalen 2« kam nicht mehr zum Einsatz. Alle drei Fahrzeuge mussten mit Totalschaden abgeschleppt werden.

Noch während der Rettungsarbeiten ereignete sich auf der B64 auf Rietberger Gebiet ein weiterer schwerer Unfall, bei dem ein Mann starb. Feuerwehrkräfte aus Westenholz und Delbrück wurden aus dem Einsatz herausgelöst und rückten an die wenige Kilometer weiter gelegene Unfallstelle aus.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6554910?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198401%2F2851065%2F