»2 in1«-Fest in Delbrück ist gelungene Mischung aus Sport und Kultur
Zwischen Showtanz und Döner

Delbrück (WB/al). Eine gelungene Mischung aus Sport und Kultur bot das Fest »2 in 1«, das bereits zum sechsten Mal vom Stadtsportverband Delbrück und dem Arbeitskreis Integration der Gemeindekonferenz organisiert wurde.

Montag, 06.05.2019, 19:00 Uhr
Mit Döner- oder Putenpfanne oder Gemüsetellern sorgte der Verein SC Aleviten aus Paderborn beim Integrationsfest »2 in 1« an der Stadtsparkasse für deftige Leckereien. Das Team um Verani Kartum (6. von links) hatte alle Hände voll zu tun. Foto: Axel Langer
Mit Döner- oder Putenpfanne oder Gemüsetellern sorgte der Verein SC Aleviten aus Paderborn beim Integrationsfest »2 in 1« an der Stadtsparkasse für deftige Leckereien. Das Team um Verani Kartum (6. von links) hatte alle Hände voll zu tun. Foto: Axel Langer

»Etwa 20 Personen sind hinter den Kulissen mit der Organisation dieser Veranstaltung beschäftigt«, sagte die Integrationsbeauftragte der Stadt, Brigitte Strunz. »Die Sportler freuen sich über das tolle Rahmenprogramm und viele Menschen mit Migrationshintergrund beteiligen sich inzwischen an den Laufveranstaltungen«, sieht Strunz in dem Zusammenspiel von Kultur und Sport eine ideale Ergänzung.

Delbrück feiert Kulturfest »2 in 1«

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Auch Bürgermeister Werner Peitz findet die Kombination ideal. »Mein Dank gilt all jenen, die diese Veranstaltung möglich machen«, sagte Peitz in seiner Eröffnungsansprache.

In Delbrück haben von den knapp 32.000 Einwohner etwa 6000 Menschen einen Migrationshintergrund. Rund 80 verschiedene Nationalitäten sind vertreten und etwa 2000 Menschen sind nicht im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft. »Diese Zahlen zeigen, wie wichtig gelebte Inklusion für Delbrück ist und wie wichtig es ist, aufeinander zuzugehen«, bilanzierte Brigitte Strunz.

Der Arbeitskreis Integration hatte nicht nur für ein dreieinhalbstündiges Bühnenprogramm mit Sport, Show, Tanz und Gesang gesorgt, sondern rund herum gab es auf dem Parkplatz an der Stadtsparkasse auch Spiele und Leckereien. Die informativen Spiele drehten sich unter anderem um das Zuordnen von Nationalflaggen oder am Stand der AWO um Zielwerfen. Der Stadtverband für Heimatpflege hatte eigens für das Integrationsfest ein neues Dosenwerf-Spiel gebaut.

»Schön, wie die Menschen aufeinander zugehen«

Am Stand des Jugendrotkreuzes wurden realistisch aussehende Wunden geschminkt. Aber auch der kleine Hunger kam nicht zu kurz. Neben Pommes und Bratwurst sorgte der Verein Monolith mit einem riesigen Kuchenbuffet für süße Leckereien. Döner- oder Putenpfanne, Gemüseteller und Salat hatte der Verein SC Aleviten Paderborn i, Angebot. »Bei so einem kunterbunten Fest kann man prima mit den Menschen ins Gespräch kommen. Man spürt geradezu wie die Menschen aufeinander zugehen«, war auch Verani Kartum vom SC Aleviten von dem Fest ganz angetan.

Gute Unterhaltung auf der Bühne

Unterdessen sorgten die Taekwon-Do-Schule von Harun Özdemir, die Breakdance-Formation »Blackout Crew«, die Bauchtanzformationen Treibo und Prana, die Sternschnuppen und die Zumba-Gruppe von Anna Lender, die Steinhorster Minigarde, die Irish-Dance-Gruppe von Mandy Riemer und die Musikfreunde Delbrück für gute Unterhaltung.

»Wir werden dieses Konzept auf jeden Fall fortsetzen, auch wenn im kommenden Jahr durch den geplanten Rathausneubau das Gelände hier wohl nicht zur Verfügung stehen wird. Überlegungen zu einer neuen Örtlichkeit laufen bereits«, zeigt sich Brigitte Strunz mit Besucherzuspruch zufrieden.

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