Mi., 22.05.2019

Ostenländer Soldatenkameradschaft feiert 100-jähriges Bestehen Jubiläum mit Zapfenstreich

Der geschäftsführende Vorstand der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Ostenland feiert am Samstag, 25. Mai, das 100-jährige Jubiläum der Kameradschaft. Der erste Vorsitzende Johannes Bentler (von links), sein Stellvertreter Norbert Stüker, Fahnenoffizier Hermann Fleitmann, Kassierer Frank Fockel und Schriftführer Christian Hollenhorst freuen sich auf viele Gäste.

Der geschäftsführende Vorstand der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Ostenland feiert am Samstag, 25. Mai, das 100-jährige Jubiläum der Kameradschaft. Der erste Vorsitzende Johannes Bentler (von links), sein Stellvertreter Norbert Stüker, Fahnenoffizier Hermann Fleitmann, Kassierer Frank Fockel und Schriftführer Christian Hollenhorst freuen sich auf viele Gäste. Foto: Axel Langer

Delbrück (WB/al). Die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Ostenland feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Sie ging aus dem Kriegerverein Ostenland hervor, der am 2. März 1919 in der alten Schule in Ostenland gegründet wurde. Das Amt des ersten Vorsitzenden übernahm Johannes Sporkmann, sein Stellvertreter war Heinrich Meier. Am Samstag, 25. Mai, wird das Jubiläum gefeiert.

Die Mitglieder der Soldatenkameradschaft nutzen das Vereinsjubiläum, um Dank zu sagen. »100 Jahre Kameradschaft ehemaliger Soldaten Ostenland bedeutet: Ein Jahrhundert lang ehrenamtliche Arbeit. Allen Personen und Kameraden, die sich von der Gründung bis zum heutigen Tag engagiert haben, gilt hierfür Anerkennung und ein ganz besonderen Dank«, unterstreicht der Vorsitzende der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Ostenland, Johannes Bentler, in seinem Grußwort zum Gründungsjubiläum der Kameradschaft.

Das Jubiläumsprogramm

Das Jubiläum beginnt am Samstag, 25. Mai, um 17 Uhr mit der Messe in der Ostenländer Pfarrkirche. Anschließend wird am Ehrenmal ein Kranz niedergelegt und der große Zapfenstreich gespielt. Im Sport- und Kulturzentrum folgen gegen 19 Uhr die Grußworte der Gäste. Um 21 Uhr spielen die Siene Puttkers auf und um 22 Uhr folgte eine humoristische Einlage durch Erna Schimmelpfennig alias Mechthild Troja.

Als Kriegerverein gegründet am 2. März 1919

Die Kameradschaft ehemaliger Soldaten ging aus dem Kriegerverein Ostenland hervor, der am 2. März 1919 in einem Klassenzimmer der alten Schule in Ostenland-Haupt gegründet wurde. Die umfangreichen Statuten wurden am 1. Mai 1919 vom damaligen Vorstand erlassen. Zweck des Vereins bei seiner Gründung war, die Liebe zum Vaterland zu pflegen sowie die Anhänglichkeit an die Soldatenzeit im Sinne kameradschaftlicher Treue und nationaler Gesinnung aufrecht zu erhalten. Das Amt des ersten Vorsitzenden übernahm Johannes Sporkmann, sein Stellvertreter war Heinrich Meier.

Weltkriege brachten viel Leid

»Nach dem Ersten Weltkrieg war sicher der Schmerz durch den Verlust vieler Familienangehöriger und Freunde einer der Gründe, den Kriegerverein zu gründen. Auch der Zweite Weltkrieg brachte viel Leid über die Menschen. Aus fast jeder Familie kehrten Familienangehörige nicht nach Hause zurück«, sagt Johannes Bentler. 1954 wurde der Verein neu gegründet und die von ihm veranstalteten Kriegerfeste wurden im Laufe der nächsten Jahre zum Großereignis in Ostenland. Auf dem 1958 entstandenen Ehrenmal wurde so alle gefallenen und vermissten Soldaten für die Nachwelt festgehalten.

»Die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Ostenland setzt sich auch heute eindrucksvoll, verantwortlich und verdienstvoll für die junge Generation ein, so beispielsweise im Rahmen des Volkstrauertages, wenn es gilt, den hohen Wert eines friedvollen Miteinanders zwischen den Völkern zu vermitteln. Wird doch auf diesem Wege das Bewusstsein für die Sinnlosigkeit, die Brutalität und die Unmenschlichkeit von kriegerischen Auseinandersetzungen geweckt und wachgehalten«, unterstricht Bürgermeister Werner Peitz die Bedeutung der Kameradschaft. Heute zählt der Verein rund 160 Mitglieder. Die Kameradschaft pflegt die Patenschaft zur Fernmeldekompanie in Augustdorf. Ausflüge oder Seniorennachmittage werden grundsätzlich gemeinsam mit den Ehefrauen begangen.

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