Fr., 21.06.2019

Delbrücker Highland Games: Couch Potatoes verteidigen ihren Titel Riesengaudi mit und ohne Kilt

Ein Duell mit Folgen: Beim Schubkarrenrennen prallten die Sentinels und die Los Comodores zusammen, und der Griff einer Schubkarre knickte um. Die Karre wurde aussortiert, für die Teams ging es unbeschadet weiter.

Ein Duell mit Folgen: Beim Schubkarrenrennen prallten die Sentinels und die Los Comodores zusammen, und der Griff einer Schubkarre knickte um. Die Karre wurde aussortiert, für die Teams ging es unbeschadet weiter. Foto: Axel Langer

Von Axel Langer

Delbrück (WB). Voller Einsatz war bei den Highland Games gefordert. Dies galt nicht nur für die sechs Team, die um den Pokal der deutsch-schottischen Disziplinen rangen, sondern auch für das Material. So musste schon bei der zweiten Disziplin eine neue Schubkarre an den Start gebracht werden, nachdem das Vorgängermodell defekt war. Insgesamt neun Disziplinen hatten die Hügelbuam für die bewährten Teams ersonnen.

»Wir haben Ersatz. Allerdings werden die beiden Teams ihren Durchgang nochmals wiederholen, damit alle Teams die gleichen Voraussetzungen haben«, waren sich die beiden Schiedsrichter Rainer Keßler und Willi Ahlers einig. Was war passiert? Beim Schubkarren-Duell der Sentinels mit den Los Comodores prallten die beiden Teams am Wendepunkt der »Highland-Games-Arena« zusammen. Die Teammitglieder schüttelten sich kurz und machten weiter, doch das Sportgerät trug bleibende Schäden davon, ein Griff einer Schubkarre war beinahe abgeknickt. Schnell war für Ersatz gesorgt, und die Spiele konnten mit viel guter Laune fortgesetzt werden.

Start mit Strohballenlauf

Mit dem Strohballenlauf starteten die Teams fulminant, vor noch zögerlichem Zuschauerzuspruch. Doch schon beim Schubkarrenrennen füllten sich die Zuschauerränge, und beim Bälleversenken feuerten sich die Teams und die Besucher schon sehr ordentlich an. Es schloss sich das »Big-Pack-Hüpfen« an, ehe Findlinge weit geschleudert wurden. Nach Stelzenlauf, Baumstammwerfen und Konzentrationslauf wartete der Höhepunkt auf die Teams: das Wasserweitrutschen.

Vorsprung der Titelverteidiger schmolz dahin

Mit viel Elan starteten die Titelverteidiger der Couch Potatoes und sammelten fleißig vordere Plätze. Der Vorsprung wurde größer und größer und alle gingen von einer problemlosen Titelverteidigung aus. Doch beim Konzentrationslauf und dem Wasserweitrutschen sprangen nur hintere Plätze heraus, so dass der Vorsprung dahin schmolz. Am Ende blieben nur noch fünf Punkte Vorsprung vor den Terminatoren übrig, die sicher gerne noch die eine oder andere Disziplin auf dem Programm gehabt hätten.

Mehrere hundert Besucher an der Reitanlage

Mehrere hundert Besucher schauten im Laufe des Tages auf der Reitanlage an der Anreppener Straße vorbei. »Unser Dank gilt allen fleißigen Helfern im Hintergrund und dem Reitverein Graf Sporck, dass wir die Anlage nutzen dürfen«, sagte Moderator Ralf Brüggenthies. Auch Heiner Horenkamp zeigte sich mit dem Verlauf und dem Besucherzuspruch sehr zufrieden: »Die Stimmung ist klasse und der Spaß steht auf jeden Fall im Vordergrund.«

Am Ende zählten Spielleiter Stephan und Jana Kahle die sorgsam notierten Disziplinenwertungen zusammen. Es galt für die Teams, mit vielen vorderen Platzierungen möglichst wenig Punkte zu sammeln. Dies gelang den Couch Potatoes am Besten.

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