Sa., 22.06.2019

Delbrücker Stadtverwaltung räumt zum Jahresende den Standort Marktstraße Rathaus-Mitarbeiter ziehen um

Im Rathaus Lange Straße ist im Erdgeschoss künftig noch Platz für das Bürgerbüro und das Standesamt. Bis das neue Rathaus im Himmelreich fertig ist, müssen 57 Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die bisher an der Markstraße arbeiten, etwa drei Jahre lang provisorisch in vier verschiedenen Gebäuden untergebracht werden.

Im Rathaus Lange Straße ist im Erdgeschoss künftig noch Platz für das Bürgerbüro und das Standesamt. Bis das neue Rathaus im Himmelreich fertig ist, müssen 57 Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die bisher an der Markstraße arbeiten, etwa drei Jahre lang provisorisch in vier verschiedenen Gebäuden untergebracht werden. Foto: Meike Oblau

Von Meike Oblau

Delbrück (WB). Ende des Jahres räumt die Stadtverwaltung das Rathaus an der Marktstraße. Das Gebäude steht nach Umbauarbeiten dann ab Sommer 2020 der Gesamtschule zur Verfügung. Bis das neue Rathaus gebaut ist, müssen 57 Mitarbeiter anderweitig untergebracht werden. Wo – das diskutiert die Politik in den kommenden zwei Wochen in verschiedenen Gremien.

Für den Haupt- und Finanzausschuss (26. Juni), den Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss (27. Juni) und den Rat (4. Juli) hat die Verwaltung entsprechende Tagesordnungspunkte angesetzt, um über die weiteren Planungen des Auszugs aus der Marktstraße und auch des Neubaus am Himmelreich zu debattieren. Zum Neubau hatte es bekanntlich im Februar einen Bürgerentscheid gegeben , bei dem sich die Mehrheit der teilnehmenden Wähler für den Bau ausgesprochen hatte.

Die einzelnen Fachbereiche, die derzeit noch im Rathaus an der Marktstraße untergebracht sind, müssen in Ausweichquartiere umziehen, bis der Neubau fertig ist – das könnte in etwa dreieinhalb Jahren der Fall sein.

Lange Straße 45

Im zweiten Rathaus-Standort an der Langen Straße (angemietet, nicht im Besitz der Stadt Delbrück) sind durch den Auszug der AOK zusätzliche Räume im Erdgeschoss frei geworden. In den oberen Etagen sind bereits die Fachbereiche Finanzen, Zentrale Dienste sowie Bürgermeister Werner Peitz untergebracht. Ins Erdgeschoss sollen zum Jahreswechsel zusätzlich das Standesamt und das Bürgerbüro (beides gehört zum Fachbereich III/Bürgerdienste) mit insgesamt acht Mitarbeitern einziehen. Hier waren bereits Finanzmittel im Haushalt 2018 bereitgestellt worden. Standesamtliche Trauungen sollen von Januar 2020 an wie bereits berichtet im Elisabethsaal des Johanneshauses am Kirchplatz ermöglicht werden.

Lange Straße 36

Zusätzlicher Raum für sieben Arbeitsplätze entsteht im Erdgeschoss des Gebäudes Lange Straße 36. Hier sollen vorübergehend die Mitarbeiter des Ordnungsamtes einziehen. Die Kosten für den Umbau und den Umzug belaufen sich auf 41.250 Euro.

Nordring 3

Im ehemaligen Fitnessstudio nahe des Hallenbades ist aktuell bereits das Füllhorn beheimatet – künftig sollen dort auch die Mitarbeiter der Verwaltungs-Fachbereiche IV und V arbeiten, das sind die Fachbereiche Bildung/Sport/Kultur (sechs Arbeitsplätze) sowie Soziales (acht Arbeitsplätze und ein Auszubildender). Die Verwaltung hält das Gebäude vor allem deswegen für geeignet, weil es innenstadtnah und barrierefrei ist und in der Nähe ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Auch der Jugendtreff, derzeit noch in der Stadthalle ansässig, könnte langfristig hierher umziehen. Vor dem Einzug der Verwaltung rechnet die Stadt Delbrück mit Renovierungs- und Umzugskosten von 265.750 Euro.

Hauptschule Westenholz

In den leer stehenden Räumen der jetzt auslaufenden Hauptschule sollen für den Übergang die Fachbereiche VI und VII sowie der Bereich Rechnungsprüfung untergebracht werden. Dabei handelt es sich um die Ämter Bauen und Planen mit 15 Arbeitsplätzen sowie Tiefbau mit neun Arbeitsplätzen und einem Auszubildenden. Dazu kommen zwei Mitarbeiter aus dem Bereich Rechnungsprüfung. Im Erdgeschoss der Schule sollen elf Büros für 25 Mitarbeiter entstehen. Eine Rampe soll für Barrierefreiheit sorgen. Geplant sind zudem neue Toiletten, ein Besprechungsraum und eine Teeküche. Hier kalkuliert die Stadt mit Kosten von insgesamt 112.450 Euro.

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