Do., 15.08.2019

Mehr als 2000 Gläubige werden am Sonntag zur Prozession erwartet Ostenland zündet Lichter an

Die Erneuerung der Marienweihe wird von Weihbischof Hubert Berenbrinker durchgeführt.

Die Erneuerung der Marienweihe wird von Weihbischof Hubert Berenbrinker durchgeführt. Foto: Axel Langer

Delbrück (WB/al). Inzwischen ist die Lichterprozession in Ostenland weit über das Delbrücker Land hinaus bekannt und lockt Gläubige aus der ganzen Region an. Die feierliche Marienweihe am Sonntag nach dem Hochfest Mariä Himmelfahrt findet in diesem Jahr am 18. August statt. Zur zehnten Auflage werden im festlich beleuchteten Ostenland mehr als 2000 Gläubige erwartet. Die Erneuerung der Marienweihe erfolgt durch Weihbischof Hubert Berenbrinker.

Die Lichterprozession führt seit 2010 die Tradition der Sakramentsprozession um die Kirche herum fort. Die neue Form der Prozession stieß auf ein großes Echo und so entwickelte sich aus der Lichterprozession inzwischen eine Großveranstaltung. Das Glaubensfest wird von etwa 300 Helfern vorbereitet. Lichterbögen werden gekränzt und über den Straßen aufgestellt, Lieder werden einstudiert, Parkplätze ausgewiesen und ein großes Zelt aufgestellt, das mehreren hundert Besuchern zusätzlich zur Pfarrkirche Platz bietet.

Segensandacht für Senioren und Kranke

Die Lichterprozession beginnt am Sonntag um 15 Uhr mit einer Segensandacht für Senioren und Kranke. Um 18 Uhr beginnt die Barmherzigkeitsstunde, der Primizsegen sowie eine Beichtmöglichkeit. Ab 19 Uhr findet die Eucharistische Anbetung statt und um 20 Uhr findet im Anschluss an die festliche Erneuerung der Marienweihe die große Lichterprozession von der Pfarrkirche aus durch Ostenland statt. Die Prozession endet am Pfarrhaus. Die Malteser bieten die Möglichkeit, alte und gehbehinderte Menschen in Rollstühlen zu begleiten. Die Prozessionsstrecke wird von der Ostenländer Feuerwehr abgesichert und von zahllosen Lichtern erleuchtet.

Vor der ersten Lichterprozession entstand die Idee, das Dorf und die Kirchengemeinde unter den Schutz der Gottesmutter zu stellen und um ihren Schutz und Segen für die Lebendigkeit des Glaubens zu bitten. Aus diesem Anlass erwarb die Kirchengemeinde durch eine Spende ein großes kostbares goldenes Votivherz aus dem Jahr 1853. Dieses Herz ruht seit 2010 in den Händen der Gottesmutterstatue in der Pfarrkirche. In diesem sind seit dem Jahr 2010 über 10.000 Namen von Menschen verzeichnet worden, die im Herzen der Gottesmutter ihren Namen wissen wollten

Prozession zieht zur gekrönten Madonna

Im Anschluss an die Marienweihe, die musikalisch vom Kirchenchor und dem Musikverein Ostenland mitgestaltet wird, zieht die beeindruckende Lichterprozession durch den Ort und zur gekrönten Madonna – einem Abbild der Madonna aus Lourdes – im Pfarrgarten, wo Weihbischof Hubert Berenbrinker den Segen erteilt. Von dort aus geht es zurück zur Pfarrkirche, die bis in die Nachtstunden ein Ort des stillen Gebets unzähliger Menschen bleibt. Nach der Prozession gibt es die Möglichkeit, seinen Namen in eine Liste einzutragen, damit dieser im Anschluss in das Herz Mariens eingefügt werden kann.

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