Probleme auf der frisch sanierten Graf-Sporck-Straße in Delbrück
Pflasterung bereits kaputt

Delbrück (WB/al). Erst vor wenigen Wochen wurde die neu gepflasterte Graf-Sporck-Straße wieder für den Verkehr frei gegeben. Doch schon jetzt sind deutliche Mängel erkennbar: gebrochene Steine, rundgestoßene Ecken und Ausbrüche an den Pflastersteinen, ungleichmäßiges Verlegen sorgen für deutlich mehr Lärm.

Sonntag, 14.06.2020, 09:00 Uhr
Die Pflasterung der frisch sanierten Graf-Sporck-Straße ist bereits beschädigt. Foto: Axel Langer
Die Pflasterung der frisch sanierten Graf-Sporck-Straße ist bereits beschädigt. Foto: Axel Langer

Gustav Robrecht (FDP) sprach im Bauausschuss von Pfusch und empfahl, einen Gutachter einzuschalten. Aber auch die Aufteilung in Park - und Fußgängerbereich sorgt für Diskussionen.

Baufirma muss beschädigte Steine austauschen

„Die Vorgaben wurden beim Pflastern eingehalten, von daher mussten wir die Arbeiten abnehmen“, betonte Fachbereichsleiter Markus Hückelheim. Die Markierung der Stellplätze sei nach einer Anfrage der CDU unterbrochen worden. Die nicht eindeutige Markierung sei sicher auch ursächlich dafür, dass im Augenblick auf beiden Seiten geparkt werde. Die beschädigten Steine müssen durch die Baufirma ausgetauscht werden. „Die Mängel müssen behoben werden. Es gibt eine Gewährleistungszeit von fünf Jahren“, so Markus Hückelheim, der aber zunächst die Situation noch ein Jahr beobachten möchte. Josef Westerhorstmann (CDU) dauert das zu lange: „Wir müssen sofort handeln und uns auch Gedanken machen, Fußweg und Parkplätze nochmal zu tauschen.“ Noch deutlicher wurde Gustav Robrecht (FDP): „Die Gestaltung ist richtig, aber es ist entweder nicht richtig gebaut worden oder die Ausschreibung war schon falsch.“

Bürgermeister Werner Peitz betonte, dass die Planung das Ergebnis vieler Abstimmungsgespräche ist: „Was wir da gemacht haben, ist richtig. Ich bin gegen Änderungen.“ Markus Hückelheim kündigte an, wenn die Markierung der Parkplatzflächen abgeschlossen sei, müsse das Parkverbot in den anderen Bereichen überwacht werden. Auf Grund der einigermaßen übersichtlichen Verkehrssituation sieht Markus Hückelheim einen Tausch der Bereiche als unkritisch an. Allerdings würden durch einen Seitenwechsel zwei Parkplätze wegfallen.

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