Im kommenden Jahr soll der Fokus auf dem größten Delbrücker Ortsteil liegen
Entwicklungskonzept soll Westenholz stärken

Delbrück (WB/al). Mit rund 4000 Einwohnern ist Westenholz der größte Delbrücker Ortsteil. Um Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung des früheren Bundesgolddorfes zu entwickeln, haben der Vorsitzende des Heimatvereins, Hubertus Rolf, sowie Hans-Jörg Niederprüm und Stefan Sudhoff vom Kirchenvorstand St. Joseph Westenholz in einem Bürgerantrag die Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für Westenholz beantragt.

Donnerstag, 16.07.2020, 13:00 Uhr
Im kommenden Jahr soll für den Dorfkern von Westenholz ein Entwicklungskonzept erarbeitet werden. So soll der größte Delbrücker Ortsteil weiter gestärkt werden. Foto: Axel Langer
Im kommenden Jahr soll für den Dorfkern von Westenholz ein Entwicklungskonzept erarbeitet werden. So soll der größte Delbrücker Ortsteil weiter gestärkt werden. Foto: Axel Langer

Ziel des Antrages ist die Entwicklung des Dorfkerns unter den Aspekten der lokalen Versorgung und einer generationenübergreifenden, familiengerechten Wohnumgebung und Infrastruktur. Außerdem wurden der soziale Zusammenhalt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, die Nutzung der Gebäudestruktur, die Modernisierung der Infrastruktur, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität sowie die multifunktionale Nutzung verschiedener Einrichtungen als Ziel eines Entwicklungskonzeptes formuliert.

Sicherheitsgefühl verbessern

Die Antragssteller schlagen Maßnahmen für die Optimierung der Infrastruktur im Bereich der örtlichen Versorgung, ein öffentlich zugängliches Angebot der Bücherei und im Bereich der Bildung, den Ausbau von seniorengerechten Wohnungen sowie einer Senioren-Tagesstätte vor. Außerdem sollen Grün- und Freiflächen im Dorfkern erhalten bleiben und das Sicherheitsgefühl durch einen optimierten Straßenverlauf verbessert werden.

„Nachdem in den vergangenen Jahren der Fokus auf der Delbrücker Innenstadt lag, ist die gezielte Förderung der Ortsteile sicher zu begrüßen“, unterstützte Fachbereichsleiter Markus Hückelheim den Antrag. Voraussetzung für ein schlüssiges Gesamtkonzept sei zunächst eine detaillierte Analyse der Bestandssituation. Eine Erstellung eines zweiten Handlungskonzeptes parallel zum ISEK in Delbrück würde die Kapazitäten der Verwaltung überfordern. Markus Hückelheim schlug vor, für Westenholz im 2021 ein Entwicklungskonzept zu entwickeln. Die Kosten bezifferte er mit rund 30.000 Euro.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7494772?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198401%2F2851065%2F
SPD macht Scholz zum Kanzlerkandidaten
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in einer Sitzung des Deutschen Bundestages.
Nachrichten-Ticker