Vermeintlicher Gasaustritt an Grubebachstraße war keiner
Falscher Alarm in Delbrück

Delbrück -

Zu einem vermeintlichen Gasaustritt wurden am Sonntag rund 45 Feuerwehrkräfte nach Westenholz gerufen. Mehrere Passanten war auf der Grubebachstraße in Höhe des Möbelherstellers ein stechender Geruch aufgefallen. Doch der entpuppte sich als etwas ganz Anderes.

Sonntag, 22.11.2020, 17:52 Uhr aktualisiert: 22.11.2020, 18:32 Uhr
Ein vermutlich in einem unterirdischen Regenrückhaltebecken verendetes Wildtier sorgte am Sonntag für eine erhebliche Geruchsentwicklung. Passanten glaubten an einen Gasaustritt und alarmierten die Feuerwehr, die aber schnell Entwarnung geben konnte.
Ein vermutlich in einem unterirdischen Regenrückhaltebecken verendetes Wildtier sorgte am Sonntag für eine erhebliche Geruchsentwicklung. Passanten glaubten an einen Gasaustritt und alarmierten die Feuerwehr, die aber schnell Entwarnung geben konnte. Foto: Axel Langer

Um 15.40 Uhr wurden der Löschzug Westenholz, Kräfte des Löschzuges Delbrück sowie Komponenten des ABC-Zuges alarmiert. Auch Fachleute von Westfalen Weser machten sich auf den Weg nach Westenholz.

„Wir konnten schnell feststellen, dass die Hauptleitung kurz vor der Werkszufahrt der Firma Thielemeyer endet. Im Gefahrenbereich lag also keine Gasleitung mehr. Trotzdem war ein intensiver Geruch nach Gas zu vernehmen“, erläuterte der stellvertretende Wehrführer Ralf Fischer.

Messungen der Feuerwehr und des Energieversorgers ergaben unabhängig voneinander, das es sich bei dem Geruch nicht um Gas handele. „Wir konnten keine Gefahr feststellen. Allerdings dringt aus einer Roste ein übelriechender Geruch aus“, so Fischer weiter. Unter den Rosten befindet sich zwischen der Grubebachstraße und den Thielemeyer-Gebäuden ein unterirdisches Regenrückhaltebecken.

Die Einsatzkräfte gehen davon aus, das in dem Becken vermutlich ein Wildtier verendet ist und so für den deutlich wahrnehmbaren Geruch sorgt. Nach rund 30 Minuten konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden.

 

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