Fr., 24.11.2017

Behörde kritisiert Hövelhofs Pläne zur Erweiterung des Gewerbegebiets Schierbusch Bezirksregierung bleibt beim Nein

Zufahrt zum Gewerbegebiet Schierbusch an der Hövelrieger Straße: Die Gemeinde Hövelhof würde das Gewerbegebiet gerne erweitern.

Zufahrt zum Gewerbegebiet Schierbusch an der Hövelrieger Straße: Die Gemeinde Hövelhof würde das Gewerbegebiet gerne erweitern. Foto: Jörn Hannemann

Hövelhof (WB/mobl). Die Bezirksregierung Detmold spricht sich weiterhin vehement gegen eine Erweiterung des Gewerbegebietes am Schierbusch in Hövelhof aus. Das hat die Behörde in einem Schreiben an den Ältestenrat des Regionalrats deutlich gemacht, das dieser Zeitung vorliegt.

Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens hatte die Landtagswahl und den damit verbundenen Regierungswechsel in Düsseldorf dazu genutzt, die Schierbusch-Erweiterung erneut zum Thema zu machen. Gegen die Stimmen der Grünen fasste der Gemeinderat im Oktober den Beschluss, die 2012 vom Regionalrat gestoppten Planungen an der Hövelrieger Straße wieder voranzutreiben.

»Die Bezirksregierung ist nach wie vor der Ansicht, dass diese beabsichtige Planung den Zielen der Raumordnung widerspricht«, heißt es in einem Schreiben der Detmolder Behörde. Im Verfahren seien 2012 von vielen Beteiligten erhebliche Bedenken geäußert worden, woraufhin dem Regionalrat empfohlen worden sei, das Verfahren einzustellen.

»Es sind keine Aspekte bekannt beziehungsweise erkennbar, die die Regionalplanungsbehörde veranlassen könnten, von der damaligen Bewertung abzuweichen«, formuliert die Bezirksregierung. Mit dem interkommunalen Gewerbegebiet in Stukenbrock (Gewerbepark Senne) stehe der Sennegemeinde eine umsetzbare Alternative zur Verfügung: »Hövelhof ist bedarfsgerecht mit Flächen versorgt worden.«

Bürgermeister Michael Berens war dieses Schreiben nach eigenen Angaben nicht bekannt. Allzu große Bedeutung mag er ihm auch nicht beimessen: »Der neue, frische Wind in NRW ist aus Düsseldorf offenbar noch nicht in Detmold angekommen, die Bezirksregierung agiert nach wie vor im alten Fahrwasser. Wir haben mit dem Wirtschaftsminister und unseren Landtagsabgeordneten gesprochen, alle sind interessiert, uns dabei zu helfen, die alte rot-grüne Verhinderungspolitik und das alte Denken zu durchbrechen.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag, 24. November, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Delbrück/Hövelhof.

 

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