Neven Subotic arbeitet mit »Cup&Cino-Foundation« zusammen
Fußballprofi unterstützt Hövelhofer Stiftung

Hövelhof (WB/mobl). Für saubere Zweikämpfe ist Neven Subotic bekannt. In seiner Freizeit setzt sich der Profifußballer von Borussia Dortmund für etwas noch Wichtigeres ein: für sauberes Trinkwasser in Afrika. Jetzt besuchte Subotic Hövelhof. Er gehört dem Aufsichtsrat der im März gegründeten Cup&Cino-Foundation an.

Mittwoch, 29.11.2017, 07:00 Uhr aktualisiert: 29.11.2017, 07:51 Uhr
Vorstand und Kuratorium der Cup&Cino-Foundation trafen sich zu ihrem ersten Treffen. Mit dabei (vorne von links): Professor Dr. Nicole Conrad, stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums und Sabine Epping, Kuratoriumsmitglied sowie (hinten von links) Sean R.J. Adams, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Kuratoriumsmitglied Karl-Heinz Rawert, Vorstandsmitglied Ludger Kleine, Neven Subotic, Vorsitzender des Kuratoriums, Frank Epping, Vorstandsvorsitzender und Dominik Düsterhus, Vorstandsmitglied. Foto: Axel Langer
Vorstand und Kuratorium der Cup&Cino-Foundation trafen sich zu ihrem ersten Treffen. Mit dabei (vorne von links): Professor Dr. Nicole Conrad, stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums und Sabine Epping, Kuratoriumsmitglied sowie (hinten von links) Sean R.J. Adams, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Kuratoriumsmitglied Karl-Heinz Rawert, Vorstandsmitglied Ludger Kleine, Neven Subotic, Vorsitzender des Kuratoriums, Frank Epping, Vorstandsvorsitzender und Dominik Düsterhus, Vorstandsmitglied. Foto: Axel Langer

Anlass seines Besuchs in der Sennegemeinde war die erste Versammlung des Aufsichtsrats der neuen Stiftung, die nach der Gründungsphase jetzt so richtig loslegen will. Frank Epping, Gründer des Hövelhofer Unternehmens Cup&Cino, hatte die Stiftung ins Leben gerufen und mit einem Startkapital von einer Million Euro ausgestattet.

Die Cup&Cino-Foundation will sich für sauberes Trinkwasser und Brunnenbau in Äthiopien engagieren. Die Foundation unterstützt Brunnenbohrungen und den Bau von Hygienestationen. Die Zusammenarbeit mit Neven Subotic kam zustande, weil sich der Kicker bereits seit Jahren in ähnlicher Art und Weise einbringt: Er gründete bereits 2012 seine »Neven-Subotic-Stiftung«. In der nördlichen Tigray-Region hat seine Stiftung inzwischen schon zahlreiche Projekte abgeschlossen.

663.000.000 Menschen ohne sauberes Trinkwasser

»Die Zusammenarbeit mit der Neven-Subotic-Stiftung ist für unsere junge Foundation von großer Bedeutung. Nicht nur, dass Neven Subotic ein gewisses Maß an öffentlichem Interesse weckt, viel mehr steht seine Erfahrung in der Umsetzung von sozialen Projekten im Vordergrund«, sagt Frank Epping, der das Unternehmen Cup & Cino vor 23 Jahren gründete.

Sauberes Wasser in ausreichender Menge frei zugänglich zu haben, sei für die Menschen in Westeuropa selbstverständlich, heißt es in einer Mitteilung der Hövelhofer Stiftung. Weltweit hätten jedoch 663.000.000 Menschen kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung und jeder dritte Mensch auf der Welt habe keinen Zugang zu einer Toilette. Das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung bleibe für diese Menschen nur ein Traum. Viele Kinder in den ländlichen Regionen Äthiopiens liefen im Durchschnitt etwa sechs Stunden pro Tag, um 20 Liter Wasser zu holen. Die Neven- Subotic-Stiftung schenke Kindern, die in den ärmsten Regionen der Welt lebten, Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Zwei Cent abgezweigt

»Damit der Start für die Cup&Cino-Foundation leichter ist, unterstützt unser Unternehmen mit den Spendengeldern, die zum Start aus eigenen Mitteln stammen, in den ersten Jahren die Projekte der Neven-Subotic-Stiftung«, sagt Frank Epping. In diesem Jahr seien vier Projekte in Äthiopien geplant. Die Fertigstellung der Brunnen und Hygieneanlagen solle 2018 erfolgen: »Damit kann für etwa 2000 Menschen der Zugang zu frischem Wasser sichergestellt werden.«

Frank Epping erläutert, wie seine Stiftung helfen will: »Von jeder verkauften Tasse Kaffee von Cup&Cino werden zwei Cent abgezweigt und kommen auf das Konto der Stiftung. Zwei Cent pro Tasse ist nicht viel für jeden unserer Kunden, der mitmacht. Doch für die Menschen, denen wir mit diesem Geld ein besseres Leben bieten können, bedeuten sie Glück und neue Lebensfreude«, sagt Epping.

Neben dem Wissen durch die Neven-Subotic-Stiftung, hat sich Epping weitere Experten mit an Bord geholt. So ist Karl-Heinz Rawert, Vorstand der Verbund-Volksbank OWL als Mitglied des Kuratoriums dabei. Für alle rechtlichen Fragen rund um die Stiftung ist Prof. Dr. Nicole Conrad. stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums.

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