Fr., 15.06.2018

Initiative »Woanders glauben« lädt an Schlotmanns See ein Auf zu neuen Ufern!

»Kapitän« Mathias Schlottmann, Andrea Spieker, Annika Michelis, Ingrid Carius, Petra Leschner-Witt, Claudia Röring und Gemeindereferent Bertold Filthaut wagen schon einmal eine kleine Bootstour auf Schlotmanns See. Auf dem idyllischen Gelände an der Staumühler Straße 184 findet am 1. Juli die nächste Veranstaltung der Initiative »Woanders glauben« statt.

»Kapitän« Mathias Schlottmann, Andrea Spieker, Annika Michelis, Ingrid Carius, Petra Leschner-Witt, Claudia Röring und Gemeindereferent Bertold Filthaut wagen schon einmal eine kleine Bootstour auf Schlotmanns See. Auf dem idyllischen Gelände an der Staumühler Straße 184 findet am 1. Juli die nächste Veranstaltung der Initiative »Woanders glauben« statt. Foto: Meike Oblau

Von Meike Oblau

Hövelhof (WB). »Neue Ufer« entdeckt die Hövelhofer Initiative »Woanders glauben« eigentlich auf jeder ihrer Veranstaltungen. Am Sonntag, 1. Juli, wird das Motto aber wörtlich genommen: Dann wird an Schlotmanns See Gottesdienst gefeiert.

Um 17 Uhr geht es auf dem idyllischen Gelände von Mathias Schlotmann an der Staumühler Straße 184 los. Neben einem Wortgottesdienst und Musik der in Hövelhof bereits bekannten Band »Everlasting« aus Henrichenburg, die christliche Popmusik spielt, wird es ein zum Thema des Abends passendes Interview mit Pfarrer Bernd Haase geben.

Gemeinsamer Austausch bei Gegrilltem und Gezapftem

»Anschließend ist Zeit zum gemeinsamen Austausch bei Gegrilltem und Gezapftem«, kündigt Petra Leschner-Witt aus dem Organisationsteam an, dass natürlich auch für Verpflegung vor Ort gesorgt ist. Zum ersten Mal wird ein Termin dieser Veranstaltungsreihe gemeinsam von der Initiative »Woanders glauben« und dem Hövelhofer Kulturverein Sennekult, dessen erster Vorsitzender Mathias Schlotmann ist, auf die Beine gestellt.

In der Sennegemeinde sind die besonderen Gottesdienste aus dem Terminkalender nicht mehr wegzudenken. 200 bis 300 Besucher kommen, wenn die Initiative an ungewöhnliche Orte jenseits von kirchlichen Gebäuden einlädt. Zuletzt fand ein Gottesdienst unter dem Motto »Ich rette Dich« im Feuerwehrgerätehaus statt , gefeiert wurde aber auch schon auf einem Fußballplatz , in einer Kneipe oder auf einem Campingplatz. »Wir bieten eine alternative Form des Gottesdienstes bei wechselnden Gastgebern«, sagt Gemeindereferent Bertold Filthaut. Durch die wechselnden Veranstaltungsorte ergeben sich immer neue Kontakte. »Das Projekt zieht dadurch immer weitere Kreise«, sagt Filthaut.

Die ersten Jünger Jesu waren Fischer

Er erinnert daran, dass die ersten Jünger Jesu Fischer waren, so dass Seen und Gewässer auch in der Bibel immer wieder eine Rolle spielen. Das Motto »Auf zu neuen Ufern« sei aber auch aktuell sinnbildlich für die Entwicklung von Kirche und jedes Einzelnen zu verstehen, so Filthaut: »Verlassen wir alte Pfade, verabschieden wir uns von Gewohntem, lassen wir uns auf etwas Neues ein, erreichen wir neue Ufer? Das sind Fragen, die sich jeder von uns in verschiedenen Lebensabschnitten stellt.« Ein Fischer hingegen könne sich nicht auf altbekannte Pfade verlassen: »Der muss raus auf den See und schauen, wo die Fische sind.«

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