In Hövelhof und Dahl wurde dutzendfach mit gefälschten Scheinen bezahlt
Falschgeld auf Schützenfesten aufgetaucht

Hövelhof/Paderborn (WB/mobl). Auf Schützenfesten in Hövelhof und Dahl haben Unbekannte vermehrt mit falschen 50-Euro-Scheinen bezahlt. Das hat die Polizei am Donnerstag mitgeteilt und dabei auf die Sicherheitsmerkmale von Euro-Noten hingewiesen.

Donnerstag, 05.07.2018, 14:22 Uhr aktualisiert: 05.07.2018, 14:24 Uhr
Mit gefälschten 50-Euro-Scheinen haben Unbekannte jüngst auf den Schützenfesten in Hövelhof und Dahl bezahlt. Foto: dpa/Jens Büttner
Mit gefälschten 50-Euro-Scheinen haben Unbekannte jüngst auf den Schützenfesten in Hövelhof und Dahl bezahlt. Foto: dpa/Jens Büttner

Nach dem Schützenfest in Hövelhof (23. bis 25. Juni) gingen bei der Polizei mehrere Falschgeld-Anzeigen ein. Über ein Dutzend falsche Scheine wurden sichergestellt. Auch in Dahl entdeckten Festwirt und Imbissbetreiber am vergangenen Wochenende Falschgeld in ihren Kassen und erstatteten Anzeige. Mindestens sechs gefälschte 50-Euro-Noten waren in Dahl im Umlauf. Möglicherweise befindet sich noch nicht erkanntes Falschgeld in den Portemonnaies der Gäste.

Serien wie auf Schützenfesten sind für die Polizei neu

Falsche 50-Euro-Scheine sind nach Angaben der Polizei in den vergangenen Wochen häufiger in Einzelfällen aufgetaucht. Serien wie bei den Schützenfesten seien aber neu. Vermutlich setzten die Täter auf die vielen schnellen Geldwechsel an den Theken und Ständen bei Volksfesten. Bislang liegen der Polizei keine Hinweise auf Tatverdächtige vor.

Tipps zum Erkennen von »Blüten«

Banknoten sollten nach dem Prinzip »Fühlen, Sehen, Kippen stets aufmerksam geprüft werden, rät die Polizei. Denn für Falschgeld gibt es keinen Ersatz. In die Prüfung sollten mehrere Sicherheitsmerkmale einbezogen werden, denn die Sicherheit der Euro-Banknoten liege im Zusammenspiel der verschiedenen Merkmale: Auf der Vorderseite der Banknoten sind zum Beispiel erhabene Teile des Druckbildes zu fühlen. Das Wasserzeichen lässt sich im unbedruckten Bereich in Durchsicht sehen. Die Hologrammelemente verändern sich beim Kippen der Banknote. Auf der Rückseite kann der Perlglanzstreifen (Stückelungen bis 20 Euro) oder der Farbwechsel der rechten Wertzahl (Stückelungen ab 50 Euro) beim Kippen der Noten geprüft werden.

Zusätzlich weisen die neuen Euro-Banknoten der Europa-Serie auf der Vorderseite links die Smaragdzahl auf: Beim Kippen verändert sich die Farbe, und ein heller Balken wandert auf- beziehungsweise abwärts. Empfehlenswert ist es, bei der Prüfung einer verdächtigen Banknote eine zweifelsfrei echte Banknote zum Vergleich heranzuziehen, etwa eine Banknote, die von einem Geldautomaten ausgezahlt wurde.

Weitere Infos zur Falschgelderkennung gibt es auf der Homepage der Bundesbank unter www.bundesbank.de .

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