Do., 11.04.2019

Hövelhofer Fraktion fragt auch nach Sennesperrzeiten und Bushaltestellen SPD wünscht sich weitere Tempo-30-Zonen

Die SPD fordert Tempo 30 in der Rieger Ortsdurchfahrt zwischen Junkernallee und dem neuen Baugebiet

Die SPD fordert Tempo 30 in der Rieger Ortsdurchfahrt zwischen Junkernallee und dem neuen Baugebiet Foto: Meike Oblau

Hövelhof (WB/mobl). Mit drei Anträgen und Anfragen rückt die Hövelhofer SPD-Fraktion die Themen Tempo 30 , Sennesperrzeiten und barrierefreie Bushaltestellen in den Fokus.

Die Sozialdemokraten beantragen eine Erweiterung eines Antrags der Grünen zum Thema Tempo 30. Die Grünen hatten wie berichtet Tempo 30 für die Bentlake- und die Jägerstraße gefordert . Hier sollen demnächst Anwohner befragt werden. Die SPD-Fraktion möchte, dass auch die Anwohner des innerörtlichen Bereichs des Mühlenschulweges/Emser Kirchweges sowie der Ortsdurchfahrten Riege (Einmündung Detmolder Straße/Junkernallee bis zur Einmündung Hanhardts Kamp und Hövelriege (Bahnhof bis einschließlich Furlbachschule) zum Thema Tempo 30 gehört werden.

»Gespräche mit den Bewohnern haben ergeben, dass hier ein deutlicher Wunsch nach einer Geschwindigkeitsreduzierung besteht. So wird die Sicherheit für unsere Kinder auf den dortigen Schulwegen und der Passanten an den Haltestellen erhöht sowie der Lärm für die Anwohner reduziert. Insgesamt ein Gewinn für die Anwohner«, sagt Bauausschuss-Mitglied Dirk Antpöhler.

In zwei Anfragen beschäftigen sich die Sozialdemokraten außerdem mit dem barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen. »Wir haben den Eindruck, dass der gesetzlich vorgeschriebene Ausbau bis 2021 nicht einzuhalten ist. Hier brauchen wir Klarheit«, sagt Fraktionsvorsitzender Mario Schäfer.

Zudem solle die Verwaltung zum aktuellen Stand der Sennesperrzeiten Stellung beziehen. »Nach hiesigen Informationen soll die Senne zukünftig über viele Wochen komplett gesperrt werden, sodass für Berufspendler ein deutlicher Umweg in Kauf zu nehmen wäre. Wie ist der aktuelle Sachstand, inwieweit sind alte Vereinbarungen noch bindend und hat es seitens der Sennegemeinde Reaktionen im Sinne der Bürger gegeben? Das sind Fragestellungen, die zu klären sind, bevor man sich gegebenenfalls mit einer Resolution an den Rat wendet«, bilanziert Fraktionschef Mario Schäfer.

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