Hövelhofer Schlossgarten nach Umgestaltung offiziell eröffnet
Ein Juwel mitten im Ort

Hövelhof (WB). »Früher haben sich viele hier gar nicht reingetraut und hatten Angst, dass der Pfarrer oder seine Haushälterin schimpft, weil keiner so recht wusste, ob das Areal öffentlich ist oder nicht«, sagte Pastor Bernd Haase bei der Eröffnung des neu gestalteten Schlossgartens . Er muss es wissen: Er hat lange hier gewohnt, in der Vikarie (heutige Bücherei) und im Schloss.

Sonntag, 16.06.2019, 12:00 Uhr
Bei der Eröffnung (von links): Bürgermeister Michael Berens, Ellen Horenkamp (Bauamt der Gemeinde), Architekt Hubert Wewer, Pfarrer Bernd Haase und Andreas Marxcord (Kirchenvorstand) im Schlossgarten. Foto: Meike Oblau
Bei der Eröffnung (von links): Bürgermeister Michael Berens, Ellen Horenkamp (Bauamt der Gemeinde), Architekt Hubert Wewer, Pfarrer Bernd Haase und Andreas Marxcord (Kirchenvorstand) im Schlossgarten. Foto: Meike Oblau

Nach dem Umbau des Schlossgartens muss nun niemand mehr Angst vor Schimpfe haben, denn der Garten signalisiert mit seiner klaren Struktur und Architektur von ganz allein: Dies ist eine öffentliche Grünfläche. Und die wird auch schon allerbestens angenommen: Kurz vor der Eröffnung am Samstag nutzte bereits ein Brautpaar die herrliche Kulisse für unvergessliche Fotos, Besucher picknicken auf den neuen Rasenflächen oder schmökern draußen in Büchern, die sie sich gerade in der neuen Bibliothek ausgeliehen haben.

Schlossgarten in Hövelhof ist eröffnet

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  • Foto: Meike Oblau; Oliver Schwabe; Jörn Hannemann
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Ort der Begegnung

Genau so ist es gedacht, betonte Pfarrer Haase in seiner Eröffnungsrede – genau aus diesem Grund hat die Kirche der Gemeinde Hövelhof das Gelände für die kommenden 40 Jahre zur Verfügung gestellt: »Das soll nichts Museales sein, sondern ein Ort der Begegnung, ein Ort, an dem Leben ist, ein Ort, an den Menschen kommen.« So hatte der Leiter des Pastoralen Raumes Delbrück-Hövelhof auch gar nichts dagegen, dass die Bierbude am Samstag bereits während seiner Rede geöffnet hatte: »Es darf weiter getrunken werden, nur bitte leise«, bat Bernd Haase augenzwinkernd.

Dank an Mitarbeiter der Gemeinde

Er erinnerte an viele Gespräche zwischen Gemeindeverwaltung und Kirchenvorstand, an viele Diskussionen, auch an Kompromisse, und bedankte sich vor allem dafür, wie findig die Mitarbeiter im Sennerathaus bei den Planungen gewesen seien: »Sie haben viel für uns alle herausgeholt, sie haben immer noch ein Rädchen gefunden, an dem man drehen konnte, um noch den ein oder anderen Geldsegen für die Umgestaltung zu bekommen.« Fast alle Bauprojekte im Schlossgarten wurden so letztendlich zu 70 Prozent aus Städtebaufördermitteln von Bund und Land finanziert.

Bürgermeister Michael Berens sagte, anfangs habe man sich fast nicht getraut, auf die Kirche zuzugehen und Vorschläge zur Umgestaltung des Gartens zu machen: »Es war der Wunsch vieler Bürger, den Schlossgarten zu öffnen. Nach erster Zurückhaltung haben wir schnell gemerkt, dass wir bei der Kirche auf offene Ohren stoßen und welches Potenzial in dieser Zusammenarbeit steckt.« Nun, so Berens, habe Hövelhof »ein echtes Juwel in der Ortsmitte«.

Infotafeln enthüllt

Zusammen mit Pfarrer Haase und Gustav Theismann enthüllte der Bürgermeister zwei neue Infotafeln, eine davon steht am Schloss und erzählt dessen Geschichte . Auf dieser Tafel erfahren die Besucher auch, dass das von Pastor Guido Potthoff und Vikar Lukas Hellekes bewohnte Schloss selbst leider nicht besichtigt werden kann. »Es sei denn, Sie sind auf einen Kaffee eingeladen oder möchten ein Seelsorgegespräch führen«, verriet Bernd Haase schmunzelnd, wie man vielleicht doch im Ansatz eine kleine Schlossführung bekommen könnte.

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