Sa., 17.08.2019

Hövelhofer Verwaltung hat Arbeiten ausgeschrieben – Baubeginn im Oktober geplant Heinz-Sallads-Straße soll ausgebaut werden

Seit 2007 ist die Heinz-Sallads-Straße im Industriegebiet nicht endausgebaut worden.

Seit 2007 ist die Heinz-Sallads-Straße im Industriegebiet nicht endausgebaut worden. Foto: Jörn Hannemann

Von Meike Oblau

Hövelhof (WB). Die Indus­triebetriebe an der Heinz-Sallads-Straße warten seit zwölf Jahren darauf, dass die Straße endgültig ausgebaut wird. Im Oktober könnte es nun was werden. Zumindest läuft aktuell die Ausschreibung. Bis zum 27. August können sich interessierte Firmen im Rathaus melden. Den Ausschreibungsunterlagen zufolge soll der geplante Baubeginn der 7. Oktober sein (zu Beginn der Herbstferien). Das Bauamt rechnet mit einer Bauzeit von etwa 115 Werktagen.

Geplant war der Straßenausbau zwischen der Hövelrieger Straße und Otto-Hahn-Straße ursprünglich bereits für 2018 , die Kosten bezifferte Bürgermeister Michael Berens damals mit etwa einer Million Euro und sagte, die Bauzeit werde mit den dort liegenden Firmen genau abgesprochen, damit die Unternehmen auch während der Bauphase erreichbar bleiben. Umgesetzt wurde der Ausbau dann aber im vergangenen Jahr nicht.

In seiner Haushaltsrede im November 2018 war Michael Berens dann erneut auf den geplanten Straßenausbau eingegangen und hatte die Ausschreibung der Arbeiten für Januar angekündigt. Tatsächlich erfolgte die Ausschreibung dann aber erst jetzt. Ob die Arbeiten wirklich wie geplant im Oktober starten können, hängt natürlich vom Ausschreibungsergebnis ab – sprich davon, ob sich Firmen um die Arbeiten bewerben, und das zu marktüblichen Preisen.

In seiner Haushaltsrede Ende 2017 hatte Michael Berens bereits erläutert, warum es Zeit wird, dass die Heinz-Sallads-Straße ausgebaut wird: »Die derzeitige Baustraße wurde im Jahre 2007 errichtet. Die Grundstückseigentümer haben die Erschließungskosten bereits mit dem Kaufpreis abgegolten und fordern nunmehr den Endausbau, da die brüchige Fahrbahnoberfläche zu Qualitätseinbußen bei den Produkten führt.«

Berens sagte weiter, die Gemeinde sei hier in der rechtlichen Verpflichtung und könne mit dem Ausbau ihre Wirtschaftsfreundlichkeit dokumentieren: »Zur Standortqualität gehört eine gute Infrastruktur, zumal die Straße inzwischen als Wegeverbindung für das gesamte Industriegebiet Nord zur A33-Auffahrt in Stukenbrock-Senne dient.«

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