Do., 10.10.2019

Wohnprojekt am Caritas-Altenzentrum – Trägerverein investiert 3,1 Millionen Euro Richtkranz weht über neuem Komplex

Hövelhof (WB). Ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich hat das Caritas-Altenzentrum Hövelhof das Richtfest für sein neues Wohnprojekt gefeiert. In das Gebäude in unmittelbarer Nähe von »Haus Bredemeier« werden im Frühjahr 2020 zwei betreute Wohngemeinschaften einziehen. Gleichzeitig stellte das Altenzentrum seinen neugestalteten Wohnbereich für Menschen mit Demenz vor – und das alles im Rahmen des Sommerfests.

Unter dem Namen »Wohnen an Stollmeiers Wiesen – Leben (fast) wie daheim« entstehen in dem Gebäude an der Dr.-Sonnenschein-Straße eine Wohngemeinschaft für zehn Seniorinnen sowie eine Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen zwischen 20 und 60 Jahren. Im Staffelgeschoss befinden sich fünf barrierefreie Wohnungen für jeweils ein bis zwei Personen. Der Trägerverein investiert 3,1 Millionen Euro.

Der Bau befindet sich im Zeitplan, denn der ursprüngliche Einzugstermin im Frühjahr 2020 wurde während des Richtfests sowohl von der Geschäftsleitung Monika Stricker und dem Architekten Wolfgang Just bestätigt. Der Innenausbau sei mittlerweile weiter vorangeschritten als die Außenarbeiten, sagt Wolfgang Just.

Vom Arichtekten zum Zimmermann und zurück

Der Architekt sorgte mit einer Doppelrolle für Heiterkeit: Der gelernte Zimmermann sprach auch die Segenswünsche für das Haus, wechselte aber dafür die Kleidung und verwandelte sich so innerhalb weniger Minuten vom Architekten in einen zünftigen Zimmermann und zurück.

Das Richtfest fiel mit dem Sommerfest des Altenzentrums zusammen. Deshalb feierte die Gesellschaft im Innenhof des Altenzentrums weiter – auf dem »Campus«, wie Monika Stricker sagte. Haus Bredemeier, das Altenheim, und der Neubau für die Wohngemeinschaften bilden eine räumliche Einheit, den »Campus« für Altenpflege in Hövelhof.

Das Sommerfest diente auch der Vorstellung des neuen Bereichs für Menschen mit Demenz. Dieser Bereich war in den vergangenen Wochen mit großem Aufwand neu gestaltet worden. Großflächige Wandbilder, Fotos und innenarchitektonische Maßnahmen vermitteln den Bewohnern mit Demenz das Gefühl von Heimat und Vertrautheit.

Die Besucher konnten sich bei Führungen durch den Wohnbereich das neue Konzept erläutern lassen. Bei ihnen kam die Neugestaltung durchweg gut an.

Einer der Besucher war Bürgermeister Michael Berens, der an der Arbeitsgruppe beteiligt war, die den demenzfreundlichen Umbau des Wohnbereichs »Zur Senne« vorbereitet hatte.

Richtfest, Sommerfest und Neueröffnung

Richtfest, Sommerfest und Neueröffnung des Wohnbereichs wurden im Innenhof des Altenzentrums gefeiert. Das Haus stellte Speisen vom Grill, aber auch Kaffee, Kuchen und Cocktails gegen eine Spende zur Verfügung.

Hunderte Hövelhofer nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren und Freunde und Bekannte zu treffen.

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