Hövelhofer macht neuen Gestaltungsvorschlag für den Hövelmarkt-Brunnen
Froschkönig statt Granitblöcke?

Hövelhof (WB). Wenn es nach Klaus Exnowski geht, quakt bald der Froschkönig auf dem neu gestalteten Hövelmarktplatz . Der frühere Chef des Hövelhofer Werberings hat einen neuen Entwurf für den geplanten Brunnen auf dem Hövelmarkt bei der Gemeindeverwaltung eingereicht. Eine Antwort auf seinen Bürgerantrag habe er seit Anfang Februar nicht bekommen, bedauert Exnowski.

Montag, 30.03.2020, 16:30 Uhr
So stellt sich Klaus Exnowski einen Froschkönigbrunnen auf dem Hövelmarktplatz vor. Foto:
So stellt sich Klaus Exnowski einen Froschkönigbrunnen auf dem Hövelmarktplatz vor.

Die Bauarbeiten auf dem Hövelmarkt beginnen nach Angaben der Verwaltung am Montag, 30. März. Dann kann der Platz auch nicht mehr als Parkplatz genutzt werden. Bei den nun startenden Arbeiten geht es aber erst einmal nur um den Platz selbst, der neue Brunnen wird erst später gebaut. Ein Entwurf des örtlichen Bauamtes für das Wasserspiel war im Januar vorgestellt worden. Entstehen soll demnach ein runder Brunnen mit sechs außen liegenden Wasserspeiern , die die sechs Ortsteile (Espeln, Riege, Hövelriege, Klausheide, Staumühle und den früheren Ortsteil Hövelsenne) symbolisieren.

Ein Wasserspeier für jeden Ortsteil

Die Wasserstrahlen sind von außen auf die Mitte des Brunnens ausgerichtet. In der Mitte soll ein „Blubber“ eingebaut werden, der je nach Aussteuerung bis zu einer größeren Fontäne anwachsen kann und den Kernort symbolisiert. Der Brunnen soll Bodenstrahler bekommen und möglicherweise aus chinesischem Granit gebaut werden – nähere Details müssten nach erfolgreicher Ausschreibung aber mit dem beauftragten Steinmetz besprochen werden.

Nach Angaben der Gemeinde Hövelhof werden wegen des derzeitigen Ausfalls politischer Sitzungen aktuell nur die Arbeiten für den Brunnenunterbau ausgeschrieben: „Über die endgültige äußere Gestaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.“

„Froschkönigbrunnen wäre in Deutschland einmalig“

Klaus Exnowski hat eine Gestaltungsalternative ins Rathaus geschickt. „Die vorgesehene Version mit Einbeziehung der Hövelhofer Ortsteile durch Wasserspeier finde ich schon sehr gut. Um das Ganze noch attraktiver zu gestalten, sollten hier noch Bronzefiguren zur Geltung kommen. Es könnte auf dem Marktplatz ein Froschkönigbrunnen entstehen“, sagt Exnowski. Auch eine Skizze dazu hat er angefertigt: „Mit einem größeren Froschkönig in der Mitte und sechs weiteren, kleineren Fröschen am Rande. Diese alle auch mit Wasserspeier, stellvertretend für die Ortsteile. Ein Brunnen in dieser Form wäre für Deutschland einmalig. Er wäre eine Bereicherung für Hövelhofer Kinder, ein Anziehungspunkt und Fotomotiv.“ Auch der Henkenplatz (Schnuckenherde, Ziegenbock und Schäfer) sowie der Schlossgarten (Ortskernmodell) seien durch Bronze-Darstellungen aufgewertet worden.

Lautsprecher für stündliches „Gequake“?

„Um den Brunnen noch attraktiver zu gestalten, schlage ich vor, diesen akustisch zu beleben. Es wäre möglich, in den Brunnensockel Außenlautsprecher zu integrieren, so das stündlich tagsüber zur vollen Stunde Froschgesang ertönt“, sagt Exnowski. Er sei enttäuscht, aus dem Rathaus keine Rückmeldung auf seinen Vorschlag bekommen zu haben: „Obwohl ich am 10. Fe­bruar einen Bürgerantrag gestellt habe, mit der Bitte, meine Idee der Brunnengestaltung mit zu diskutieren, habe ich das Gefühl, dass diese Diskussion nicht mehr in Frage kommt. Es scheint ja schon beschlossene Sache zu sein. Die Anfrage des WV, ob Exnowskis Antrag im Rathaus bekannt sei und wie damit verfahren worden sei, ließ die Verwaltung unbeantwortet.

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