Im Hövelhofer Altenzentrum sind fast alle Bewohner und Mitarbeiter wieder gesund
Haus Bredemeier: Quarantäne aufgehoben

Hövelhof (WB). Im Hövelhofer Altenzentrum Haus Bredemeier ist die nach etlichen Coronafällen unter Bewohnern und Mitarbeitern angeordnete Quarantäne im Demenzwohnbereich „Zur Senne“ am Freitag aufgehoben worden. Aktuell ist das Coronavirus nur noch bei einer Bewohnerin und vier Mitarbeitern nachweisbar, die natürlich ihrerseits noch unter Quarantäne stehen.

Freitag, 24.04.2020, 12:52 Uhr
Im Haus Bredemeier konnte die Quarantäne für den Wohnbereich „Zur Senne“ aufgehoben werden. Foto: Jörn Hannemann
Im Haus Bredemeier konnte die Quarantäne für den Wohnbereich „Zur Senne“ aufgehoben werden. Foto: Jörn Hannemann

Insgesamt waren in den vergangenen Wochen mehr als 30 Bewohner und Mitarbeiter positiv getestet worden. Drei Bewohnerinnen, bei denen Corona nachgewiesen worden war , sind in den vergangenen Wochen verstorben.

Intensive Kontrolle bei Symptomen

„Inzwischen sind wir verhalten optimistisch“, sagt Geschäftsführerin Monika Stricker. Die über den Wohnbereich „Zur Senne“ verhängte Quarantäne und die damit verbundene komplette Abschottung des Wohnbereichs habe vor allem damit zu tun gehabt, dass hier ausschließlich an Demenz erkrankte Bewohner leben. Nach Aufhebung der Quarantäne dürfen die Bewohner jetzt auch wieder andere Bereiche des Altenheims und den Garten nutzen. „Wir kontrollieren Bewohner und Mitarbeiter intensiv auf Symptome, zum Beispiel durch Fiebermessen“, sagt Monika Stricker. Mitarbeiter werden gebeten, bei den kleinsten Erkältungsanzeichen vorsichtshalber zu Hause zu bleiben.

Besuche im Altenheim nach wie vor nicht möglich

Besuche von Angehörigen sind im Haus Bredemeier aufgrund einer gültigen Anordnung des Landes nach wie vor untersagt. „Ich gehe davon aus, dass uns Corona noch über Monate begleiten wird und dass vermutlich auch neue Fälle auftreten werden, speziell dann, falls es irgendwann Lockerungen im Besuchsrecht für Altenheime geben wird“, so die Geschäftsführerin. Sie hoffe, dass es dann genügend Vorlauf geben werde, bevor die ersten Angehörigen wieder zu Besuch kommen können, zum Beispiel, um genügend Schutzkleidung vorzuhalten oder darüber nachzudenken, Besuche durch eine vorherige Terminvergabe zu steuern.

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