Hövelhof ist an dem interkommunalen Gebiet in Stukenbrock beteiligt
Wird der Gewerbepark Senne kleiner?

Hövelhof/Schloß Holte-Stukenbrock (WB/ms/mobl). Um den geplanten Gewerbepark Senne für die Anlieger in Stukenbrock-Senne akzeptabler zu gestalten, hat die CDU Schloß Holte-Stukenbrock vorgeschlagen, das interkommunale Gewerbegebiet, an dem auch Hövelhof und Augustdorf beteiligt sind, gegenüber der bisherigen Planung zu verkleinern.

Donnerstag, 14.05.2020, 11:17 Uhr aktualisiert: 14.05.2020, 11:20 Uhr
Anwohner protestieren seit Beginn der Planungen gegen den Bau des neuen Gewerbegebiets in Stukenbrock. Es liegt unmittelbar an der Grenze zu Hövelhof. Foto: Meike Oblau
Anwohner protestieren seit Beginn der Planungen gegen den Bau des neuen Gewerbegebiets in Stukenbrock. Es liegt unmittelbar an der Grenze zu Hövelhof. Foto: Meike Oblau

Die Idee sieht vor, das acht Hektar große Teilstück östlich der L 756 aus der Planung heraus zu nehmen und dieses Gebiet für Ein- und Mehrfamilienhäuser zu entwickeln.

Das sagte CDU-Fraktionschef Lars Pankoke im Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock. Übrig blieben dann 45 Hektar Fläche westlich der Landesstraße. Davon gehören bereits 33 Hektar der Stadt oder der Gewerbepark Senne GmbH. Seit Beginn der Planungen hatten Anlieger Stukenbrock, aber auch aus Hövelriege gegen das Gewerbegebiet protestiert und Unterschriften gesammelt .

Dirk Tischmann vom Planungsbüro Tischmann Loh aus Rheda-Wiedenbrück hat den Plan vorgestellt. Da nur sechs Zuschauer im Ratssaal wegen des Abstandsgebots in der Corona-Zeit zugelassen waren, wurde sein Vortrag wie auch die Fragen der Politiker dazu und die Antworten darauf gefilmt. Der Film und die Power-Point-Präsentation des Planers sollen demnächst auf der Homepage der Stadt abrufbar sein, um eine möglichst große Information und Transparenz zu gewährleisten.

Werner Thorwesten, in Schloß Holte-Stukenbrock Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung, berichtete, dass der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 2017 erfolgt sei. Erschließung und Grunderwerb hätten Zeit in Anspruch genommen, eine für Ende April geplante Bürgerversammlung konnte wegen des Kontaktverbots nicht stattfinden.

Planungshoheit liegt in Schloß Holte-Stukenbrock

Obwohl es sich um ein interkommunales Gewerbegebiet handelt, hat die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock die Planungshoheit. Die komplette Fläche, 53 Hektar, liegt ausschließlich auf Schloß Holte-Stukenbrocker Gebiet.

Planer Dirk Tischmann stellte vor, dass im kleineren östlichen Teil nur nicht störendes Gewerbe, etwa Handwerksbetriebe und Dienstleistungen und Betriebswohnungen wie in einem Mischgebiet zugelassen sind. Großflächiges Gewerbe und teils Industrie mit Flächen zwischen zwei und zehn Hektar Größe gehört nach Westen.

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