Telekommunikationsunternehmen will der Hövelhofer Feuerwehr Geld spenden
Deutsche Glasfaser entschuldigt sich nach Gasalarmen

Hövelhof (WB/mobl). In einem klärenden Gespräch zwischen Bürgermeister Michael Berens und Dr. Stephan Zimmermann, Geschäftsführer der Deutschen Glasfaser (DG), wurden weitere Maßnahmen beschlossen, um den Glasfaserausbau in Hövelhof nun möglichst reibungslos zu gestalten. Die DG hat sich für Pannen beim Ausbau entschuldigt und angekündigt, dem Förderverein der Feuerwehr eine Spende zukommen zu lassen.

Montag, 31.08.2020, 13:15 Uhr aktualisiert: 31.08.2020, 13:18 Uhr
Gleich viermal wurde auf Baustellen der Deutschen Glasfaser in Hövelhof eine Gasleitung beschädigt, zuletzt an der Leostraße. Foto: Christian Müller
Gleich viermal wurde auf Baustellen der Deutschen Glasfaser in Hövelhof eine Gasleitung beschädigt, zuletzt an der Leostraße. Foto: Christian Müller

Wie berichtet hatte es vier Großeinsätze von Feuerwehr und anderen Rettungsorganisationen gegeben, weil Bauarbeiter im Rahmen des Glasfaserausbaus in der Sennegemeinde Gasleitungen beschädigt hatten. Künftig werden bei den Tiefbauarbeiten in Hövelhof weitere Bauleiter der Deutschen Glasfaser vor Ort sein, die den Arbeitsablauf und die Sicherheitsmaßnahmen der Kolonnen zusätzlich kontrollieren .

Das sei, so die DG in einer Pressemitteilung, eine der Maßnahmen, die beim Gespräch zwischen dem Bürgermeister und dem Geschäftsführer festgelegt worden seien. Bezüglich der Abnahmen der wiederhergestellten öffentlichen Gehwege und Straßen soll zudem ein externes Ingenieurbüro die Gemeindeverwaltung bei der Begutachtung unterstützen.

„Projekt mit mehr Kontrolle ordnungsgemäß zu Ende führen“

„Neben den gemeinsam mit Bürgermeister Berens beschlossenen zusätzlichen Maßnahmen wollen wir dem Förderverein der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr eine Spende zukommen lassen und uns damit für die Mühen der letzten Wochen entschuldigen“, sagt Dr. Stephan Zimmermann, Geschäftsführer der Deutschen Glasfaser. „Wir sind zuversichtlich, dass wir das Glasfaserprojekt in Hövelhof nun mit mehr Kontrolle ordnungsgemäß zu Ende führen werden. Wir bleiben im engen Austausch mit der Gemeindeverwaltung und freuen uns, dass es mit der Digitalisierung der Gemeinde nun wieder vorangeht“, so Dr. Zimmermann weiter.

77 Prozent des Tiefbaus sind abgeschlossen

Aktuell seien bereits 77 Prozent des Tiefbaus abgeschlossen und 25 Prozent der Kunden angeschlossen und aktiviert. Schritt für Schritt soll nun der Ausbau weitergehen – mit erhöhter Kontrolle, mehr Transparenz und Sicherheit. „Ich bin Herrn Dr. Zimmermann sehr dankbar, dass nach den Vorfällen der letzten Wochen nun weitere Sicherheitsvorkehrungen mit erhöhtem Personaleinsatz getroffen wurden“, wird Michael Berens in der DG-Pressemitteilung zitiert.

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