Ems-Radweg: Internetseite präsentiert sich in neuem Gewand
Reisevorbereitung bis ins Detail

Hövelhof (WB). Mit modernem Design, einer optimalen mobilen Erreichbarkeit vom Smartphone und Tablet sowie einer anwenderfreundlichen Webtechnik – so präsentiert sich der neue Internetauftritt des Ems-Radweges. „Acht Jahre nach der letzten Überarbeitung der Homepage bei einem EFRE-Förderprojekt wurde es Zeit für etwas Neues“, sind sich Katrin Heimsath und Helena Kottowski von der Geschäftsstelle Ems-Radweg einig.

Samstag, 19.09.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 23.09.2020, 18:36 Uhr
Auf dem Laptop vor dem Hövelhofer Jagdschloss ist die neue Internetseite des Ems-Radweges zu sehen. Foto: Geschäftsstelle Ems-Radweg
Auf dem Laptop vor dem Hövelhofer Jagdschloss ist die neue Internetseite des Ems-Radweges zu sehen. Foto: Geschäftsstelle Ems-Radweg

Mehr als 450 POIs (Points of Interest) haben die beiden in den vergangenen Monaten in die neue Homepage eingepflegt. Gestaltet und technisch umgesetzt wurde die Seite von der Delbrücker Marketingagentur gotoMedia, die als erfahrener Webdienstleister seit über 20 Jahren gezielt für öffentliche Partner arbeitet.

Individueller Tourenplaner

Herzstück der neuen Internetpräsenz ist der individuell programmierte Tourenplaner, mit dem Individualreisende ihre Radtour ganz nach eigenen Wünschen selbst planen können. Über die Eingabe von Parametern wie Länge der Tagesetappen sowie Start- und Zielangabe berechnet das System automatisch einen Reiseplan. Die erstellte Tourplanung enthält alle wichtigen Informationen zum Streckenverlauf sowie zu Übernachtungs- und Gastronomieangeboten, Sehenswürdigkeiten, Parkmöglichkeiten, Bahnhöfen, Tourist-Informationen und Kanuangeboten.

„Die Übernachtungsorte lassen sich individuell anpassen, und damit der Plan während der Radtour immer griffbereit ist, kann er von den Nutzern auch heruntergeladen und ausgedruckt werden,“ erklärt Katrin Heimsath von der Geschäftsstelle Ems-Radweg. Für die Delbrücker Marketingagentur ist entscheidend, mit individuell programmierten Funktionen den Besuch einer Internetseite für die Nutzer zum positiven Erlebnis zu gestalten. Petra Swonke von der Delbrücker Agentur ist mit dem erzielten Ergebnis sichtlich zufrieden: „Unser Ziel war es, Individualreisende bei ihrer Planung optimal zu unterstützen und unkompliziert wichtige Informationen zu den persönlichen Anforderungen zu übermitteln.“ Helena Kottowski ergänzt noch: „Der Ems-Radweg ist unseres Wissens nach der erste Flussradweg, der seinen Nutzern ein so umfassendes Tool zur Reisevorbereitung anbietet.“

Neben den neuen technischen Angeboten wecken die Bildsprache und das moderne Erscheinungsbild die Neugier der Nutzer. „Wir möchten unsere Radfahrer in erster Linie emotional ansprechen und im zweiten Schritt mit Informationen und textlichen Eindrücken überzeugen“, erläutert Katrin Heimsath.

Damit Radtouristen eine bessere geografische Orientierung entlang des 375 Kilometer langen Radweges haben, wird stets ein Bezug zwischen den Orten und der zugehörigen Region hergestellt. Die Ortsseiten informieren ausführlich über die lokalen Sehenswürdigkeiten (POI). Jeder POI hat eine eigene Unterseite mit weiteren informativen Angaben.

Verortung über Kartenansichten

Ergänzend finden Nutzer die Standorte auch in Kartenansichten und können genau einsehen, wie weit der jeweilige Punkt vom Ems-Radweg entfernt liegt. Neu ist, dass in den Karten auch Umleitungen entlang der Strecke dargestellt und auf der zugehörigen Unterseite erläutert werden.

„Bei Umleitungen sind wir besonders auf die Mitarbeit der Anrainerorte angewiesen, da wir von Hövelhof aus oft nicht mitbekommen, wenn Baumaßnahmen am Emsradweg stattfinden“, erklärt Helena Kottowski. Neu sind auch die Erlebniswelten, die zu speziellen Themen informieren und einen Anreiz schaffen, Orte und Regionen intensiver kennen zu lernen und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Natürlich wird die Nordseeinsel Borkum als Pluspunkt des Ems-Radweges ausführlich vorgestellt.

Ursprünglich war geplant, die Internetseite bereits zu Beginn der Saison online zu stellen, aber Corona brachte auch den Arbeitsalltag in der Geschäftsstelle durcheinander. Die Rückkehr aus dem Lockdown führte zu einer extrem hohen Nachfrage, sodass der Fokus in erster Linie in der Beratung der Radreisenden lag. Besonders die Schwierigkeit unterschiedlicher Rechtsgrundlagen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stellten eine zusätzliche Herausforderung dar.

Kathrin Heimsath und Helena Kottowski ziehen für die Sommermonate dennoch ein positives Resümee: „Die Nachfrage war besonders während der Sommerferien sehr gut. Wir haben gemerkt, dass vor allem Familien den Heimaturlaub für sich entdeckt haben. Der Ems-Radweg bietet mit seiner flachen Topografie und einem geringen Verkehrsaufkommen die besten Voraussetzungen dafür.”

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