Schulen und Sportvereine äußern Wünsche zum Neubau des Sennebades in Hövelhof
Fünf Bahnen und ein Lehrschwimmbecken

Hövelhof (WB/mobl). Vertreter der Hövelhofer Grundschulen und Sportvereine wünschen sich für einen möglichen Neubau des Hallenbades , dass das Bad fünf 25-Meter-Bahnen und ein zusätzliches Lehrschwimmbecken bekommt. Zudem sollte der Neubau barrierefrei sein und abschließbare Materialschränke haben. Diese Wünsche äußerten die Teilnehmer eines nicht öffentlichen Workshops, zu dem die Gemeindeverwaltung ins Schützen- und Bürgerhaus eingeladen hatte.

Donnerstag, 01.10.2020, 06:00 Uhr
Im Schützen- und Bürgerhaus diskutierten Vertreter aus Sportvereinen und Schulen die Zukunft des Sennebades und äußerten ihre Wünsche für einen mögliche Neubau. Foto: Sven Henric Olde
Im Schützen- und Bürgerhaus diskutierten Vertreter aus Sportvereinen und Schulen die Zukunft des Sennebades und äußerten ihre Wünsche für einen mögliche Neubau. Foto: Sven Henric Olde

Ende des Monats haben auch die Hövelhofer Bürger Gelegenheit, sich über die Planungen zu informieren und ihre Meinung dazu kundzutun. Zudem soll es im Frühjahr eine Abstimmung per Bürgerentscheid geben.

Bürgerbeteiligung am 30. und 31. Oktober in der Kulturscheune

Wie bereits berichtet findet dazu am Freitag, 30. Oktober, und Samstag, 31. Oktober, eine erste Bürgerbeteiligung in der Kulturscheune im Schlossgarten statt. In einer Pressemitteilung des Planungsbüros Stadtbox heißt es, die Kulturscheune solle an diesen beiden Tagen zur „Ideenscheune“ werden. Geöffnet ist diese „Ideenscheune“ dann am Freitag, 30. Oktober, von 14.30 bis 18.30 Uhr sowie am Samstag, 31. Oktober, von 9 bis 15 Uhr.

„Ziel ist es, über die Situation des Sennebades zu informieren, das Vorgehen zu erläutern und die Tragweite des Ratsbürgerentscheides transparent zu machen“, heißt es von Seiten des Planungsbüros Stadtbox. Ergebnisse der bisherigen Aktivitäten und mögliche Kosten sowie Finanzierungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten würden an beiden Tagen transparent dargestellt. Vor allem sollen die Besucher durch Information und Aufklärung für das Thema sensibilisiert werden und sich aktiv miteinbringen, um ein Stimmungsbild einzufangen, das den Weg für eine rege Beteiligung an dieser wichtigen Zukunftsentscheidung ebnet, so die Planerinnen.

Wiedereröffnung des alten Bades derzeit ausgeschlossen

Am ersten Workshop im Schützen- und Bürgerhaus nahm neben Vertretern der örtlichen Schulen und der Vereine auch die Volkshochschule teil, die das Sennebad ebenfalls für Kurse nutzt. Thema war auch die Schließung des alten Bades, das wegen einer veralteten Lüftungstechnik in der Coronakrise bereits seit März nicht mehr genutzt werden kann. Eine Wiedereröffnung des Hallenbades sei derzeit „auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen“, hieß es. Dies habe für Schulen, Vereine und die Volkshochschule enorme Auswirkungen in ihrem Alltagsbetrieb und stelle alle vor besondere Herausforderungen.

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