Grund sind nach Angaben der Gemeinde Hövelhof Lieferengpässe
Fertigstellung des Hövelmarkts verzögert sich

Hövelhof (WB/mobl). Die Fertigstellung des Hövelmarktplatzes verzögert sich. In den vergangenen Tagen hatten Hövelhofer im Gespräch mit dem WB bereits ihre Eindrücke geschildert, wonach die Arbeiten zuletzt nicht so recht vorangegangen seien. Das bestätigte die Gemeindeverwaltung jetzt auf Nachfrage: „Leider ist es zu Lieferengpässen gekommen, sodass wir derzeit noch keinen fixen Termin zur Fertigstellung des Hövelmarktplatzes nennen können.“

Freitag, 09.10.2020, 06:00 Uhr
Vor Beginn der Umgestaltung sah der Hövelmarkt so aus. Jetzt wird neues, „sennegelbes“ Pflaster verlegt und ein neuer Brunnen gebaut. Foto: Besim Mazhiqi
Vor Beginn der Umgestaltung sah der Hövelmarkt so aus. Jetzt wird neues, „sennegelbes“ Pflaster verlegt und ein neuer Brunnen gebaut. Foto: Besim Mazhiqi

Auch das Lieferdatum für das geplante Glockenspiel stehe derzeit noch nicht genau fest. Bei einem Pressetermin zur Lieferung der so genannten Brunnenstube Anfang September hatten Bürgermeister Michael Berens (CDU) und Dennis Kleewald aus dem örtlichen Bauamt Ende Oktober als angepeilten Fertigstellungstermin genannt. Ursprünglich sahen die Planungen eine Eröffnung des neu gestalteten Platzes sogar bereits Anfang Oktober vor – denn eigentlich hätte hier am vergangenen Wochenende der Bauernmarkt im Rahmen des dann wegen Corona abgesagten Hövelmarktes stattfinden sollen.

Bauarbeiten laufen seit Ende März

Die Bauarbeiten auf dem zentralen Platz hinter der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk laufen seit Ende März. Der Umbau des Hövelmarktplatzes ist das letzte „Puzzlestück“ in der Umsetzung des Ortskernkonzeptes 2020. Der Umbau kostet etwa 1,6 Millionen Euro, 856.000 Euro davon sind Fördermittel.

Ziel des Umbaus ist es, den Platz klarer in Bereiche zum Parken und in autofreie Bereiche zu unterteilen. Der künftig autofreie Bereich entsteht insbesondere vor den Gastronomiebetrieben, der Eisdiele und dem „Einstein“. Der Hövelmarktplatz bekommt zudem einen neuen Brunnen. Der Jerome-Brunnen an der Kirchmauer wurde im Frühjahr abgerissen , der neue Brunnen wird im autofreien Bereich platziert. Hier entsteht ein runder Brunnen mit sechs außen liegenden Wasserspeiern , die stellvertretend für die sechs Ortsteile (Espeln, Riege, Hövelriege, Klausheide, Staumühle und den früheren Ortsteil Hövelsenne) stehen. Die Wasserstrahlen sind von außen auf die Mitte des Brunnens ausgerichtet. In der Mitte wird ein „Blubber“ eingebaut, der je nach Aussteuerung bis zu einer größeren Fontäne anwachsen kann und den Kernort symbolisiert.

Nachträglich beschlossen wurde im Frühjahr ein Glockenspiel , das nahe des Brunnens platziert werden soll. Bestellt wurde eine vier Meter hohe Stele mit Glocken. In der Regel solle täglich um 18.07 Uhr (in Erinnerung daran, dass Hövelhof im Jahr 1807 seine Selbstständigkeit erlangte) die durch die „Siene Puttkers“ bekannte Hövelhof-Hymne ertönen, es können aber auch andere Melodien programmiert werden.

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