Hövelhofer Bürgermeister möchte Förderverein gründen – Abriss des alten Bades möglicherweise schon 2021
Bürgerentscheid spätestens im Juni

Hövelhof -

Spätestens im Juni kommenden Jahres soll der geplante Bürgerentscheid zum Neubau des Hövelhofer Hallenbades stattfinden. Das sagte Bürgermeister Michael Berens (CDU) am Donnerstag in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses.

Samstag, 05.12.2020, 05:07 Uhr aktualisiert: 05.12.2020, 05:10 Uhr
Das alte Sennebad wurde Anfang der 1970er Jahre gebaut. Seit März ist es komplett geschlossen.
Das alte Sennebad wurde Anfang der 1970er Jahre gebaut. Seit März ist es komplett geschlossen. Foto: Jörn Hannemann

Derzeit können interessierte Bürger über eine Ideenbox am Rathaus Stellung dazu nehmen , ob sie einen Neubau des maroden Sennebades befürworten und wenn ja, in welcher Größenordnung und mit welcher Ausstattung. „Bisher gibt es nur positive Rückmeldungen pro Neubau, das ist aber natürlich noch kein endgültiges Meinungsbild. Die Ideenbox kann noch bis zum Jahresende genutzt werden“, sagte Berens.

Der Bürgermeister ging auch auf einen möglichen weiteren Zeitplan ein. So solle der Bürgerentscheid spätestens im Juni stattfinden. Das bedeutet gleichzeitig, dass der Gemeinderat im März oder April die konkrete Fragestellung festlegen muss, über die die Bürger dann abstimmen. Sowohl Ende März als auch Ende April sind laut des vorläufigen Sitzungskalenders der Gemeinde für 2021 Ratssitzungen geplant. „Vielleicht wissen wir bis dahin auch schon, ob wir in den Genuss von Fördermitteln des Bundes kommen“, so Michael Berens. Wie berichtet bewirbt sich die Gemeinde Hövelhof um Fördermittel in Höhe von bis zu drei Millionen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

Michael Berens sagte weiter, auch Vertreter aus der heimischen Wirtschaft hätten sich bei ihm gemeldet und Unterstützung für das Hallenbad-Projekt zugesagt: „Sie können sich vorstellen, sich mit einzubringen. Deswegen planen wir, zeitnah einen Förderverein zu gründen.“

Nachdenken sollte man zudem darüber, ein mögliches neues Bad am alten Standort an der Staumühler Straße zu bauen: „Hier hätten wir Bestandsschutz, ein neuer Standort würde ein ganz neues Genehmigungsverfahren bedeuten, zum Beispiel in Sachen Lärmschutz“, so Berens. Eventuell könne man das alte Hallenbad bereits im kommenden Jahr abreißen, um die Zeit zu nutzen.

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