Bewohnerin eines Wohnhauses in Hövelriege bemerkt Geräusche, Rauch und Flammen
Feuerwehr löscht Dachstuhlbrand

Hövelhof-Hövelriege (WB/spi) -

Sachschaden in noch unbekannter Höhe ist am späten Montagnachmittag bei einem Dachstuhlbrand am Eisenweg in Hövelriege entstanden. Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf einen unmittelbar angrenzenden Gebäudetrakt.

Montag, 19.04.2021, 19:54 Uhr aktualisiert: 19.04.2021, 20:40 Uhr
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, die zwei Drehleiterfahrzeuge einsetzte, konnte ein Übergreifen der Flammen auf einen angrenzenden Gebäudeteil verhindert werden.
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, die zwei Drehleiterfahrzeuge einsetzte, konnte ein Übergreifen der Flammen auf einen angrenzenden Gebäudeteil verhindert werden. Foto: Jürgen Spies

Das betroffene Wohnhaus am ehemaligen Standort der Holzhandlung/Sägewerk Bökamp wird derzeit umgebaut. Kurz nach 17 Uhr bemerkte eine Bewohnerin, die sich allein im bereits umgebauten Erdgeschoss aufhielt, verdächtige Geräusche im Haus. Sie schaute nach, bemerkte Feuer und Rauch im Dachgeschoss, setzte unverzüglich den Notruf ab und konnte unverletzt und sicher ins Freie gelangen.

Um 17.11 Uhr ging bei der Feuerwehr der Sennegemeinde Hövelhof die Meldung „Dachstuhlbrand“ ein – Gesamtwehralarm. „Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand“, berichtet Feuerwehr-Pressesprecher Tim Kesselmeier.

Sebastian Lienen, Leiter der Feuerwehr Hövelhof, forderte ein zweites Drehleiterfahrzeug an, das aus Stukenbrock anrückte. Zwei Trupps im Außenangriff sowie die Brandbekämpfer in den Körben der beiden Drehleitern hatten den Dachstuhlbrand durch massiven Wassereinsatz aus Strahlrohren dann schnell im Griff. Insgesamt waren 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Wasserversorgung stellte die Wehr aus einem Hydranten direkt vor dem Haus sicher; außerdem wurde ein Pendelverkehr zum rund 800 Meter entfernten Furlbach eingerichtet.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in die frühen Abendstunden hinein. Die Feuerwehr setzte zur besseren Kontrolle ihre Drohne mit Wärmebildkamera ein. Rettungsdienst (DRK), Polizei sowie Brandsachverständige der Polizei waren ebenfalls vor Ort.

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