Gaststätte Möller in Hövelhof: Jetzt meldet sich der „verhinderte“ Investor Rudolf Meier enttäuscht zu Wort
„Wir hätten das top saniert“

Hövelhof -

Die Entscheidung um die Zukunft der Gaststätte Möller steht kurz bevor. Kommende Woche soll auf Vorschlag der CDU der Komplettabriss beschlossen werden. Jetzt meldet sich der Mann zu Wort, der die Alt-Immobilie eigentlich kaufen und sanieren wollte. Tischlermeister Rudolf Meier zeigt sich insbesondere enttäuscht von Bürgermeister Michael Berens (CDU): „Er hat nicht ein einziges Mal das persönliche Gespräch mit mir gesucht“, sagt er. Von Meike Oblau
Dienstag, 20.04.2021, 19:53 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 20.04.2021, 19:53 Uhr
Das Möller-Areal mit dahinter liegendem Schlossgarten und die Senne-Apotheke mit Bungalow-Anbau aus der Luft vom Henkenplatz aus gesehen. Rudolf Meier wollte den rechten Gebäudeteil bei Möller erhalten. Die CDU schlägt einen Komplettabriss und einen kleineren Neubau nahe der Apotheke vor.
Das Möller-Areal mit dahinter liegendem Schlossgarten und die Senne-Apotheke mit Bungalow-Anbau aus der Luft vom Henkenplatz aus gesehen. Rudolf Meier wollte den rechten Gebäudeteil bei Möller erhalten. Die CDU schlägt einen Komplettabriss und einen kleineren Neubau nahe der Apotheke vor. Foto: Oliver Schwabe
Nach dem Tod von Gastwirtin Anneliese Möller hatte Rudolf Meier mit den Erben Einigkeit erzielt und wollte die alte Gaststätte samt Grundstück kaufen. „Daraufhin wurden die Erben und ich ins Rathaus geladen. Dort hat aber nicht der Bürgermeister mit uns gesprochen, sondern eine Mitarbeiterin des Bauamtes“, sagt Meier. Er habe geschildert, was er vorhabe: „Ich habe gesagt, dass ich selbstverständlich den alten Schuppen abreißen werde, so dass man vom Henkenplatz einen freien Blick aufs Schloss hat. Das Haupthaus wollte ich renovieren.“ Ihm sei mitgeteilt worden, dass die Gemeinde Hövelhof von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen werde. Ein Gespräch darüber, ob man vielleicht gemeinsam zu einer städtebaulichen Lösung kommen könne, die allen Seiten zu Gute gekommen wäre, habe es nicht gegeben.
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