Lastwagenfahrer ignoriert gesperrte Kreisstraße bei Lichtenau
40-Tonner wird Schnee zum Verhängnis

Lichtenau (WB). Wer nicht hören will muss bekanntlich fühlen: Weil er laut Polizei eine gesperrte Straße ignoriert hatte, musste der Fahrer eines 40-Tonners am Montag aus misslicher Lage befreit werden.

Dienstag, 23.01.2018, 04:22 Uhr aktualisiert: 23.01.2018, 14:20 Uhr
Ein Traktor musste den 40 Tonnen schweren Sattelzug, der sich im Schnee festgefahren hatte, aus seiner misslichen Lage befreien. Foto: Polizei
Ein Traktor musste den 40 Tonnen schweren Sattelzug, der sich im Schnee festgefahren hatte, aus seiner misslichen Lage befreien. Foto: Polizei

Auch mehrere Tage nach dem Sturmtief Friederike waren am Montag einige Straßen im Kreisgebiet noch gesperrt. Die Straßen waren stellenweise nicht passierbar und vor allem nicht vom Winterdienst geräumt. Dennoch hätten sich laut Polizei einige Fahrer nicht an die Sperrungen gehalten. Und so hat sich noch am Montag ein 40-Tonner-Sattelzug auf der gesperrten Kreisstraße 26 an der Kreisgrenze zwischen Lichtenau und Willebadessen festgefahren.

Das Gespann musste mit schwerem Gerät wieder auf die Straße gezogen werden. In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei: »Begeben Sie sich nicht in Gefahr, beachten Sie die Straßensperrungen!« Im Laufe des Montags sind fast alle Straßen im Kreisgebiet wieder freigegeben worden.

Laut Mitteilung der Polizei bleibt lediglich die L763 Kleinenberg-Willebadessen weiter unpassierbar. Dort müssen wegen schief stehender Bäume noch Fällarbeiten vorgenommen werden, so dass diese Strecke voraussichtlich erst im Laufe des Dienstags genutzt werden kann.

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