Mi., 28.08.2019

Lichtenauer bei Massenschlägerei getötet Bericht: Kölner Polizei will Zivilbeamte am Ebertplatz einsetzen

Blumen und Kerzen stehen am Tatort auf dem Ebertplatz. Nach einer Auseinandersetzung auf dem Ebertplatz mit einem Toten hat die Stadt Köln damit begonnen, Überwachungskameras aufzustellen

Blumen und Kerzen stehen am Tatort auf dem Ebertplatz. Nach einer Auseinandersetzung auf dem Ebertplatz mit einem Toten hat die Stadt Köln damit begonnen, Überwachungskameras aufzustellen Foto: dpa

Köln/Lichtenau (dpa). Nach der Tötung eines in Lichtenau lebenden Somaliers will die Polizei in Zukunft nachts Zivilbeamte auf den Kölner Ebertplatz schicken.

Bereits seit 2017 seien die Ermittler dort im Einsatz, nun wolle man das Konzept ausweiten, sagte der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob dem »Kölner Stadt-Anzeiger« (Donnerstag). Er verwies darauf, dass die Drogenabnehmer einen »wichtigen Anteil« an dem Problem hätten. »Es sind oft Deutsche, ja Kölner aus der nahen Umgebung, die hier Cannabis kaufen und damit die Dealer anlocken«, sagte Jacob.

Die Polizei verdächtigt einen 25 Jahre alten Somalier, am Sonntagmorgen auf dem Ebertplatz einen anderen Somalier erstochen zu haben. Hintergrund war den Erkenntnissen zufolge ein Streit unter Drogendealern. Am Mittwoch wurde mit den Installationsarbeiten für eine Videoüberwachungsanlage auf dem Platz begonnen.

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