Gemeinsames Sportgelände für Atteln, Henglarn und Husen wird vom Land gefördert
699.000 Euro fürs Lichtenauer Altenautal

Atteln -

Einen Bewilligungsbescheid über 699.000 Euro hatte jetzt die neue Lichtenauer Bürgermeisterin Ute Dülfer im Gepäck, als sie die Versammlung der drei Sportvereine des Altenautals (SV Atteln, SC Husen und TuS Henglarn) im Technologiezentrum Lichtenau besuchte.

Samstag, 12.12.2020, 03:00 Uhr
Freuen sich über die Bewilligung der Fördermittel für das Sportgelände im Altenautal: (von links) Rüdiger Düchting (Vorsitzender des SV Atteln), Bürgermeisterin Ute Dülfer, Antonius Kloppenburg (Vorsitzender des TuS Henglarn) und Thomas Münstermann (Vorsitzender des SV Husen).
Freuen sich über die Bewilligung der Fördermittel für das Sportgelände im Altenautal: (von links) Rüdiger Düchting (Vorsitzender des SV Atteln), Bürgermeisterin Ute Dülfer, Antonius Kloppenburg (Vorsitzender des TuS Henglarn) und Thomas Münstermann (Vorsitzender des SV Husen).

Das Geld stammt aus dem Landesprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ und ist für die Erweiterung des Sportheims am Attelner Sportgelände gedacht.

Es handelt sich dabei um einen ersten Abschnitt im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zur Revitalisierung der Fußballanlage und Erweiterung zu einer Mehrgenerationen-Multifunktionssportstätte für das Altenautal (das WV berichtete). Ziel ist die Verbesserung des sportlichen Angebots aller drei Vereine im Altenautal.

Ute Dülfer skizzierte den Weg von der ersten Projektidee, die der Vorsitzende des SV Atteln, Rüdiger Düchting, und Vorstandsmitglied Andre Rosenkranz im Oktober vergangenen Jahres in der Stadtverwaltung vorstellten, bis zum jetzigen Bewilligungsbescheid der Fördermittel.

Nur durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand des SV Atteln, dem Architekten Franz Driller und der Verwaltung sei es gelungen, ein Konzept für den Sport im Altenautal zu entwickeln, das das Landesministerium vollends überzeugt habe.

Der eingereichte Antrag umfasst insgesamt 180 Seiten und hatte ein ursprüngliches Fördervolumen von 1,25 Millionen Euro. Nach einigen Gesprächen wurde er noch einmal modifiziert und die Förderung in Höhe von knapp 700.000 Euro bewilligt. Der Verein habe zudem Eigenleistung in einer Höhe von 220.000 Euro zu leisten, so Ute Dülfer.

Die Bürgermeisterin berichtete, dass dem Programmaufruf des Landes aus dem Juli 272 Kommunen gefolgt seien. Lediglich 16 Prozent der Anträge seien berücksichtigt worden – darunter der aus Lichtenau, so die Bürgermeisterin nicht ohne Stolz.

Doch auch zahlreiche weitere Vorhaben für den Sport im Altenautal sind geplant: ein Mountainbike-Trail, ein Multifunktionsfeld, beleuchtete Jogging- und Nordic-Walking-Strecken, die Modernisierung der Sporthalle Husen, der Bau einer Calisthenics-Outdoorstation und Outdoorfitnessgeräte in Husen, Solarthermie für das Sportheim Henglarn und ein Beachvolleyballfeld. Um auch hier Fördermittel zu erhalten, habe man sich bereits bei einem Bundesprogramm beworben, ist Ute Dülfer optimistisch für die Realisierung der Gesamtmaßnahme.

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