Kreis Paderborn hat ein Info-Telefon zur Geflügelpest eingerichtet
Veterinäre untersuchen 77 Geflügelhöfe im Sperrbezirk

Lichtenau -

Nachdem am Mittwoch das Friedrich-Löffler-Institut den Ausbruch der Geflügelpest in einer Hobby-Haltung in Henglarn bestätigt hat, hat das Veterinäramt des Kreises Paderborn einen Sperrbezirk in einem Radius von drei Kilometern um die betroffene Geflügelhaltung eingerichtet. Darin liegen 77 Geflügelhöfe, die nun alle klinisch untersucht werden.

Freitag, 05.03.2021, 21:07 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 21:18 Uhr
Der Sperrbezirk umfasst einen Radius von drei Kilometern Durchmesser um die betroffene Hobbyhaltung (auf der Karte in rot markiert). Das Beobachtungsgebiet umfasst einen Radius von zehn Kilometern um die betroffene Geflügelhaltung (blaue Markierung auf der Karte).
Der Sperrbezirk umfasst einen Radius von drei Kilometern Durchmesser um die betroffene Hobbyhaltung (auf der Karte in rot markiert). Das Beobachtungsgebiet umfasst einen Radius von zehn Kilometern um die betroffene Geflügelhaltung (blaue Markierung auf der Karte). Foto: Kreis Paderborn

„Wir sind mit mehreren Veterinären vor Ort und überprüfen alle Haltungen persönlich“, erklärt Dr. Marlies Bölling, stellvertretende Leiterin des Veterinäramtes und zuständig für Tierseuchenbekämpfung. Das Veterinäramt will alle Untersuchungen an diesem Samstag abschließen.

„Halter, besonders aus dem Hobby-Bereich, machen sich große Sorgen, wie sie ihre Tiere richtig vor einer Ansteckung schützen können“, weiß Dr. Bölling. Der Kreis Paderborn hat daher ein Info-Telefon zur Geflügelpest eingerichtet. Von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr beantworten Experten unter der Telefonnummer 05251/3083939 Fragen. Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite www.kreis-paderborn.de/gefluegelpest.

„Bislang handelt es sich noch um einen kleinen Ausbruch. Geflügelhalter sind nun aufgerufen, besonders wachsam zu sein“, unterstreicht Dr. Elisabeth Altfeld, leitende Veterinärin des Kreises. Alle Halter im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet sind verpflichtet, ihren aktuellen Bestand und tote Tiere per E-Mail an das Veterinäramt zu melden. Wer den Verdacht hat, dass seine Tiere an der Geflügelpest erkrankt sind, sollte umgehend das Veterinäramt informieren. Außerhalb der Servicezeiten des Infotelefons sei dies über die Kreisleitstelle unter 02955/76760 möglich. Eine Aufstallpflicht gilt weiterhin für den gesamten Kreis Paderborn. Auch tote Wildvögel sollten gemeldet, allerdings nicht angefasst werden.

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