Prozess gegen Wohnmobil-Bande: Landgericht Paderborn muss noch bis in den Mai verhandeln
„Wie eine Möhre vor der Nase“

Paderborn/Lichtenau -

Eigentlich hätte am Montag Schluss sein sollen: Das Landgericht Paderborn verhandelt sei Anfang Dezember gegen eine mutmaßliche Wohnmobil-Betrügerbande und hatte schon das Urteil ins Auge gefasst. Aber ganz so weit kam der Prozess dann doch nicht – zu viel ist aus Sicht der Verteidiger noch zu klären. Von Ulrich Pfaff
Montag, 22.03.2021, 21:30 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 22.03.2021, 21:30 Uhr
Das Land- und Amtsgericht Paderborn.
Das Land- und Amtsgericht Paderborn. Foto: Jörn Hannemann
Vorsitzender Richter Stephan Müller hatte ein einprägsames Bild für die Situation der Kammer: „Das ist wie so eine Möhre, die ständig vor meiner Nase hergezogen wird“, nannte er die angekündigte Einlassung des 27-jährigen Angeklagten aus Essen, der bisher als Kopf der Bande galt. „Einlassung“ heißt es im Gerichtsjargon, wenn ein Angeklagter etwas zu den Vorwürfen sagen will.
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