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Do., 23.07.2015

Einrichtungshaus rechnet nach Neueröffnung in Hamm mit 380 Millionen Euro Umsatz Finke will in die Top 10

Endspurt in Hamm: Im Herbst  wird das neue Finke-Einrichtungshaus eröffnet. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Endspurt in Hamm: Im Herbst wird das neue Finke-Einrichtungshaus eröffnet. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Von Edgar Fels

Paderborn (WB). Das Möbel-Einrichtungshaus Finke (1700 Mitarbeiter) mit Sitz in Paderborn ist auch im Jahr 2014 gewachsen. Der Umsatz kletterte »im einstelligen Prozentbereich auf 300 Millionen Euro«, sagt Unternehmenschef Wilfried Finke (64). Auch mit dem Gewinn sei er »sehr zufrieden«.

Mit seinen aktuell sechs Einrichtungshäusern unter dem Namen Finke, den sechs Wohndiscountern mit dem Namen Preis Rebell (das Haus in Oer-Erkenschwick wurde geschlossen) sowie einem Küchenfachmarkt mit dem Namen Xara steht Finke nach eigenen Angaben in Deutschland in der Branche an Nummer 13.

»Mein Ziel ist, unter die Top 10 zu kommen. Das werden wir mit der Neueröffnung unseres siebten Einrichtungshauses in Hamm schaffen«, ist Wilfried Finke, der deutschlandweit vor allem als Präsident des Fußballbundesligisten SC Paderborn bekannt wurde, überzeugt. Dann dürfte der Umsatz bei 380 Millionen Euro liegen, sagt Finke. Die Paderborner investieren in Hamm etwa 70 Millionen Euro in ein sogenanntes Finke-Center – es sei die größte Investition der Firmengeschichte.

Dem Branchenblatt »Möbel Kultur« zufolge steht derzeit das Einrichtungshaus Möbel Martin auf Rang zehn. Auf dem neunten Platz rangiert der Otto-Konzern mit einem Umsatz bei Möbeln von geschätzten 770 Millionen Euro. Zu den Top 10 gehören ferner das Dänische Bettenlager (930 Millionen, Rang 8), Segmüller (geschätzt 1,0 Milliarden, Rang 7), Poco (1,25 Milliarden, Rang 6), Porta-Möbel (1,3 Milliarden, Rang 5), Roller (1,4 Milliarden, Rang 4), XXXLutz (1,6 Milliarden, Rang 3), Höffner/Kraft (2,0 Milliarden, Rang 2) und mit weitem Abstand an der Spitze Ikea Deutschland mit etwa vier Milliarden Euro Umsatz.

Für Wilfried Finke ist die Eröffnung weiterere Filialen ebenso eine Option zu mehr Wachstum wie eine mögliche Übernahme eines Wettbewerbers. Möglichst im Umkreis von 100 Kilometern, betont er. Dabei bedauert der Unternehmer jedoch die oft jahrelange Genehmigungspraxis der Kommunen. »An einzelnen Standorten dauert es in unserer Branche mehr als zehn Jahre von der Antragstellung bis zur nun bevorstehenden Eröffnung«, sagt Finke. Er könne sich aber grundsätzlich »sehr gut vorstellen«, weitere Finke-Häuser etwa in Osnabrück oder Göttingen zu eröffnen.

Der Neubau in Hamm wird im Herbst eröffnet. Aktuell vertreten ist Finke neben Paderborn (Finke-Einrichtungshaus, Preis Rebell, Xara) in Erfurt (Finke, Preis Rebell), Jena (Finke), Kassel (Finke, Preis Rebell), Münster (Finke, Preis Rebell), Oberhausen (Finke), Beckum (Preis Rebell) und Dülmen (Preis Rebell).

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