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Do., 14.01.2016

AfD respektiert Hausrecht Verdi und SPD rufen zu Demo auf

Im Dezember vergangenen Jahres gab es bereits eine AfD-Gegendemo in Salzkotten.

Im Dezember vergangenen Jahres gab es bereits eine AfD-Gegendemo in Salzkotten. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn (WV). Auch die SPD-Kreistagsfraktion und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rufen zur Teilnahme an der Gegendemonstration von Paderbunt am 15. Januar auf.

Sammelpunkte für die Gegendemonstration sind, wie mehrfach berichtet, jeweils um 17.30 Uhr am Rathausplatz sowie am Hauptbahnhof in Paderborn. »Es gilt jetzt klar Position zu beziehen! Gerade nach den Übergriffen auf Frauen in Köln und anderen Großstädten ist es wichtig, dem rechten Mob nicht die Straße zu überlassen«, sagt Verdi-Geschäftsführerin Martina Schu. Der konsequente Einsatz gegen sexualisierte Gewalt jeder Art sei unabdingbar und von höchster Priorität. Die Debatte über sexualisierte Gewalt dürfe nicht dazu dienen, die Not der betroffenen Frauen für eine rassistische Politik auszunutzen.

Die SPD-Kreistagsfraktion reagiert erstaunt auf  »die Spaltung innerhalb der demokratischen Parteien«, wegen der Teilnahme an der Paderbunt-Veranstaltung. »Differenzierte Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern sind zu allen Zeiten angezeigt. Sie taugen jedoch keineswegs als Begründung dazu, den Gegnern der Demokratie die öffentlichen Straßen und Plätze zu überlassen«, meint der stellvertretenden  Fraktionsvorsitzende  Wolfgang Scholle.  SPD-Bundestagsabgeordneter Burkhard Blienert distanziert sich von    »rechtspopulistischer Hetze« gegen Flüchtlinge und Asylbewerber. Ausgrenzung und Fremdenhass seien die falsche Antwort auf die aktuellen Herausforderungen. »Wir brauchen vielmehr einen Integrationspakt für Bildung, Ausbildung und Arbeit«, fordert Blienert. Bleibeberechtigte Menschen müssten so schnell und so früh wie möglich integriert werden.

AfD-Kreisverbandssprecher Günter Koch teilt mit, dass das Hausrecht der Pfarrei Herz Jesu Paderborn   respektiert   und nicht auf deren Grund demonstiert werde. Das hatte Pfarrer Thomas Stolz, wie gestern berichtet, eingefordert. Koch betonte außerdem, dass die Rednerliste der AfD für Freitag noch nicht geschlossen sei  und es  durchaus Überraschungen geben könne. Verständnis äußert er für die Absage der Paderborner CDU, von Bürgermeister Michael Dreier und Landrat Manfred Müller in Bezug auf mögliche Redebeiträge bei der Gegendemo angesichts einiger der  Unterstützergruppen.

Kommentare

SPD und Verdi rufen zur Demo auf

Seit mehr als einem Jahr hat die AfD gegen diese widerlichen kriminellen Übergriffe und gegen Asylmissbrauch (Passfälschungem Vernichtung Dokumenten vor der Einreise, usw.) gewarnt, als einzige der demokratischen Parteien und wurde deshalb von allen Bundestagsparteien, und natürlich von den Kirchen (die ja die Linkapartei mittlerweile links überholt haben) und den Gewerbschaften als Rassisten und Fremdenhasser diffamiert. Heute stelle ich fest, dass die AfD als einzige Partei die immer mehr besorgten Bürger ob der unkontrollierten Asylflut von Anfang an ernst genenommen hat. Die anderen Parteien sollten sich in Grund und Boden schämen. Sie alle kochen nur ihr ideoligisches Süppchen, die berechtigten Sorgen der Bundesbürger ist ihnen aber vollkommen egal. Ich hoffe, dass sich endlich mehr und mehr Bürger den AfD-Protesten gegen die unverantwortliche Merkel-Politik anschließen.

Rechtsradikale beschweren sich über Linksradikale. Tssss...

SPD und Verdi Hand in Hand mit Linksradikalen

Wenn man sich die Unterstützer der Gegendemo anschaut, versteht man den Verzicht der Paderborner CDU, von Bürgermeister Dreyer und Landrat Müller auf die Teilnahme daran. Wer will schon außer SPD und Grünen wie in Salzkotten hinter DKP Fahnen (Westverschnitt der SED, früher von der DDR finanziert) und vermummten Antifa Leuten (siehe You Tube Video „Demo Stoppen“) hinterherlaufen.

Oder will die CDU der Stadt Paderborn nicht ihre Kanzlerin unterstützen? Sollte es in dieser Partei doch noch Leute geben, die von der Götterdämmerung erfasst werden und zumindest bei Tageslicht die Situation so sehen, wie sie ist?

ach ne

Verdi und SPD...das ist doch ein und der selbe Verein. Nur das ihr Vorsitzender ein Grüner ist, also ein Kommunist, denn die Grünen nannten sich ja früher KPD/ML und nannten sich 1980 um. Und die Gewerkschaften sind ja schon immer Linksradikal gewesen. Und die SPD war ja früher sehr eng mit der KPD verbunden, es gab ja so ein Werbeplakat KPD/SPD.., wie sich die Zeiten ändern, bei denen gar nicht, einmal Kommunist immer Kommunist. Ich nehme an, dass der Pfarrer mit denen Protestiert, denn für Linke auch die Kirche ist Links, gibt es keine verbotene Zonen.

Linksradikale wollen die AFD Veranstaltung stören Verdi und SPD vorneweg gemeinsam mit der Antifa, endlich zeigt sich offen welches Geistes Kind diese Organisationen und Parteien sind und wie wenig sie wirklich von Demokratie halten. Die AFD wird ihren Weg gehen so oder so und wer sich mit Linksradikalen auf eine Demo begibt der muß sich nicht wundern wenn er nicht mehr ernst genomme werden kann und macht sich damit zum Unterstützer linksradikaler antifaschistischer Gewalt, das sollte jedem klar sein der.

5 Kommentare

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