Deutschlandtag der Jungen Union in Paderborn – Ziemiak fordert Werte
Ziemiak: »Flüchtlingskrise berührt alles«

Paderborn (WB). Am Freitag Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, am Samstag Kanzlerin Angela Merkel: Beim Deutschlandtag der Jungen Union (JU) kommen Spitzenpolitiker der CDU nach Paderborn. An­dreas Schnadwinkel hat mit dem JU-Bundesvorsitzenden Paul Ziemiak gesprochen.

Dienstag, 11.10.2016, 09:32 Uhr aktualisiert: 11.10.2016, 10:04 Uhr
Paul Ziemiak (31) ist Bundesvorsitzender der Jungen Union. Zum Deutschlandtag holt er die Parteispitze nach Paderborn. Foto: dpa
Paul Ziemiak (31) ist Bundesvorsitzender der Jungen Union. Zum Deutschlandtag holt er die Parteispitze nach Paderborn. Foto: dpa

Warum gelingt es der Jungen Union, Angela Merkel und Wolfgang Schäuble nach Paderborn zu holen? Ist die JU so wichtig innerhalb der Union?

Paul Ziemiak : Wir sind die wichtigste Vereinigung für die Zukunft beider Parteien, die Junge Union ist ja die gemeinsame Jugendorganisation von CDU und CSU. Wir sind die Klammer beider Parteien und die größte und erfolgreichste politische Jugendorganisation in Europa. Mehr als 100 internationale junge Politiker besuchen uns in Paderborn.

 

CDU und CSU sind in der Flüchtlingspolitik zerstritten. Gibt es die Kontroversen auch in der Jungen Union?

Ziemiak : Ja, diese Diskussionen gibt es bei uns, aber nicht nur zwischen 17 Landesverbänden und einem Landesverband in Bayern. Die Debatten über die Flüchtlingskrise ziehen sich quer durch alle Landesverbände. Wir hatten im vorigen Jahr noch eine heiße Debatte über die Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen. Viele meinten, dass die Forderung des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer richtig ist. Aber viele sind überzeugt, dass es gut für Deutschland ist, Angela Merkel als Bundeskanzlerin zu haben.

Lesen Sie das ganze Interview am Dienstag, 11. Oktober, im WESTFALEN-BLATT.

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