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So., 07.05.2017

Streetfood-Erfolgsgeschichte am Flughafen Paderborn-Lippstadt Hot-Dogs aus dem Überseecontainer

Sebastian Schnietz ist einer der fünf Jungunternehmer hinter der Doggylicious-Gruppe. Die ausgefallenen Hot-Dogs gibt es am Flughafen Paderborn.

Sebastian Schnietz ist einer der fünf Jungunternehmer hinter der Doggylicious-Gruppe. Die ausgefallenen Hot-Dogs gibt es am Flughafen Paderborn. Foto: Jörn Hannemann

Von Maike Stahl

Büren  (WB). Ausgerechnet mit einem festen Standort am Flughafen Paderborn hat die Streetfood-Erfolgsgeschichte von Doggylicious weiter an Fahrt aufgenommen. In zwei ehemaligen Überseecontainern bieten Sandra Flore und ihre Mitstreiter dort ihre selbst kreierten Hot-Dogs an.

Vor gut einem Jahr hat sich die 36-Jährige zusammen mit Sven Vieth und Karl Schnietz selbstständig gemacht. »Es sollte etwas sein, das es so in Paderborn noch nicht gibt«, erzählt Flore. In einem selbst entsprechend umgebauten und ausgerüsteten Truck – dafür zeichnet das ebenfalls von den Dreien gegründete Unternehmen FSV Custom-Trucks verantwortlich – bereitet das Doggylicious-Team selbst kreierte Hotdogs frisch zu.

Das schmeckt den Paderbornern so gut, dass jetzt nicht nur ein zweiter Truck zum Einsatz kommt, sondern auch die feste Anlaufadresse in Kooperation mit dem Flughafen entstanden ist.

Hot-Dog-Lounge

Gebaut worden ist die Premium Hot-Dog-Lounge ebenfalls von FSV Custom-Trucks an der Greifswalder Straße. Auf einen zwölf Meter langen Übersee-Container ist ein zweiter, sechs Meter langer Container L-förmig aufgesetzt worden. Eine Sonnenterrasse lädt zum Verweilen ein, eine zweite auf dem Dach soll bald eröffnet werden.

Die Container sollen demnächst auch für Veranstaltungen vermietet werden. »Wir haben dieses Konzept in Abstimmung mit dem Flughafen speziell für den Standort entwickelt«, berichtet Sebastian Schnietz, der für den dritten Firmenzweig Auf-die-Hand-Events zusammen mit Mario Voß zum Jungunternehmer-Trio gestoßen ist.

Vom IT-Bereich zum Foodtruck

Der 28-Jährige hat seinen Beruf im IT-Bereich aufgegeben, weil ihn das Doggylicious-Konzept überzeugt hat. »Das besondere an Streetfood ist, dass es aus hochwertigen Zutaten mit viel Herzblut hergestellt wird«, sagt Schnietz.

Das zeige sich auch an den Foodtrucks selbst, die oft mit sehr viel Kreativität und Liebe zum Detail gestaltet sind. »Beim Foodtruckbau hat auch mein Vater als gelernter Tischler und Küchenbauer seine Berufung gefunden«, erzählt Sebastian Schnietz. Das Doggylicious-Konzept soll demnächst auch als Franchise angeboten werden.

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