Di., 29.05.2018

An diesem Dienstag werden die neuen Glocken in den Paderborner Domturm gehievt Glocken schweben in den Domturm ein

Da muss man schon genau hinschauen: Hier schwebt gerade die neue, große Glocke am Domturm ein (unten Mitte). Das Foto entstand mit einer Kamera, die am Haken des 500-Tonnen-Krans montiert war.

Da muss man schon genau hinschauen: Hier schwebt gerade die neue, große Glocke am Domturm ein (unten Mitte). Das Foto entstand mit einer Kamera, die am Haken des 500-Tonnen-Krans montiert war. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn (WB/itz/mai). Seit Montagabend laufen die Vorbereitungen für ein großes Ereignis: An diesem Dienstag werden die beiden neuen Glocken für den Paderborner Dom in den Turm gehoben. Etliche Zuschauer werden erwartet, die sich dieses Schauspiel nicht entgehen lassen wollen.

Dienstag, 15.30 Uhr: Danke für Ihr Interesse, liebe Leserinnen und Leser. Wir beenden unsere Live-Berichterstattung aus Paderborn!

Dienstag, 15.15 Uhr: Um 15.15 ist auch die neue Glocke sicher im Turm. Dort müssen die Mitarbeiter der Herforder Firma HEW Elektromotoren, Turmuhren und Läuteanlagen und die Glocken jetzt positionieren und wieder zu einem Geläut zusammenzufügen.

Bevor dieses zum Domjubiläum am 22. Juli erstmals offiziell erklingt, muss es noch eingestimmt werden. Projektleiter Björn Kastrup ist erleichtert, dass alles reibungslos geklappt hat - rechtzeitig vor dem Gewitter, dass jetzt gerade über Paderborn hereinbricht.

Dienstag, 15.14 Uhr: Auch die große Glocke ist sicher oben angekommen. Aus dem Haus der Dommusik erklingt leise der Liboritusch hinüber zum Quellbecken, wo die Zuschauer das Geschehen gespannt verfolgen - ein Gänsehautmoment trotz der tropischen Temperaturen. 

Auch die große Glocke ist sicher oben angekommen. Foto: Besim Mazhiqi

Dienstag, 14.46 Uhr: Bevor die große Glocke hochgezogen werden kann, müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Die bereits vorhandenen Glocken sind unter die Decke gezogen worden, um Platz für die Ankunft der beiden neuen zu schaffen. 

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Dienstag, 14.44 Uhr: Auch Dompropst Joachim Göbel, Bürgerneister Michael Dreier und Landrat Manfred Müller haben sich bei den Schaulustigen unterhalb der Kaiserpfalz eingefunden. 

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Dienstag, 14.31 Uhr: Die kleine Glocke ist sicher oben angekommen. Es gibt Szenenapplaus.

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Dienstag, 14.23 Uhr: Endlich erscheint die Glocke über dem Dach der Kaiserpfalz. Doch die Enttäuschung der Schaulustigen ist groß. Es ist nur die Kleine. 

Die kleine Glocke ist in der Luft. Foto: Jörn Hannemann

Dienstag, 14.01 Uhr: Das Joch ist sicher im Turm. Als nächstes kommt die große, 13,5 Tonnen schwere Glocke an den Haken. Unterdessen frischt der Wind ein wenig auf. 

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Dienstag, 13.41:  Jetzt wird’s ernst, das Gerüst an der Luke im Turm wird abgebaut. 

Die Suche nach den besten Plätzen beginnt. Das Gerüst an der Kaiserpfalz, deren Dach gerade erneuert wird, bietet den Bauarbeitern die vermutlich beste Aussicht - eine kühle Brise inklusive. Unten wird derweil gefachsimpelt. Viele haben sich gründlich auf dieses Event vorbereitet und sind bestens informiert.

Beste Aussicht gibt es vom Gerüst. Foto: Besim Mazhiqi

Dienstag, 13.28:  Interview mit Monsignore Dompropst Joachim Göbel. 

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Dienstag, 13.14: Der Platz am Quellbecken unterhalb des Doms füllt sich zusehends. Hauptmann Christian Lüke von der Maspernkompanie steht am Grill und serviert 140 Würstchen und kalte Getränke. Die Maspernschützen haben die Glocken auch bewacht, als sie nach der Weihe auf dem Domplatz ausgestellt waren. „Als Domkompanie halten wir eine enge Verbindung, das ist für uns Ehrensache“, sagt Lüke.

Viel los am Dom. Foto: Besim Mazhiqi

Dienstag, 13.03: Kerstin Lohmann , Georg Gomolka (rechts) und Rosemarie Schmidt (links) und Herbert Böger haben sich bestens vorbereitet und sind mit Grill, Picknickdecke, Sonnenschirm und Fernglas angerückt, um das Spektakel zu genießen.

Kerstin Lohmann , Georg Gomolka (rechts) und Rosemarie Schmidt (links) und Herbert Böger beim Picknick. Foto: Besim Mazhiqi

Dienstag, 12.52: Im Video: Die Glocken werden verzurrt.

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Dienstag, 12.45: Projektleiter Björn Kastrup schaut ganz entspannt am Quellbecken vorbei, wo die Maspernkompanie der Paderborner Schützen die Schaulustigen bewirtet. „Bisher hat alles gut geklappt und das Wetter hält.“ Gegen 14 Uhr sollen die Glocken im Turm einschweben. 

Björn Kastrup, Projektleiter, vorm Paderborner Dom. Foto: Besim Mazhiqi

Dienstag, 12.36 Uhr: Projektleiter Björn Kastrup beobachtet die Vorbereitungen für das Hochziehen der Glocken.

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Dienstag, 12.30 Uhr: Wir haben die Ereignisse des Vormittags einmal in einer Fotostrecke zusammengefasst:

Dienstag, 10.54 Uhr: In unserer Fotostrecke sehen Sie, was die Inschriften der neuen Glocken zeigen:

Dienstag, 9.44 Uhr: Die Domglocken sind da: 

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Dienstag, 9.20 Uhr: Soeben ist Karl-Josef Hengsbach  mit seiner wertvollen Fracht auf dem Marktplatz eingetroffen. »Die Glocken zu fahren, ist schon etwas besonderes für mich«, sagt der Fahrer der Hoffmann-Gruppe. Er habe zwar schon wesentlich größere und schwerere Güter transportiert, aber nichts habe für so viel Aufmerksamkeit gesorgt, wie die beiden 13,5 und 1 Tonne schweren Bronzeglocken, die heute Mittag in den Domturm gehievt werden sollen. Seit 40 Jahren ist Hengsbach als Berufskraftfahrer unterwegs, Kirchenglocken hatte er bisher noch nie geladen. »Allerdings habe ich diese hier auch schon zur Weihe auf den Domplatz gefahren, und wieder abgeholt«, berichtet er. So viele Menschen hätten sich jedenfalls noch nie nach seinem Lastwagen umgedreht. 

Die Glocken kommen am Dom an. Foto: Jörn Hannemann

Dienstag, 9.12 Uhr: Zwei weitere Klöppel werden von Mitarbeitern der Herforder Elektromotoren-Werke HEW für den »Flug« vorbereitet. Der hintere, eingepackte gehört zur neuen Glocke.

Die Glocken werden für das Anheben vorbereitet. Foto: Jörn Hannemann

Dienstag, 9.02 Uhr: Fünf Teile sind bereits oben im Turm. Jetzt sind die Bauteile des Schwungrades in der Luft. Alles läuft derzeit im Plan.

Dienstag, 8.50 Uhr: Es geht mit den kleinen Teilen los. Zuerst werden Motoren und Klöppel mit dem 500-Tonnen-Kran hoch gehievt.

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Dienstag, 8.15 Uhr: Das erste Teil ist am Domturm angekommen: ein Motor für die Glocken.

Das erste Teil kommt oben im Dom an. Foto: Jörn Hannemann

Dienstag, 7.55 Uhr: Am Dom haben die Umladearbeiten begonnen. Zwei Klöppel und Motoren für die Glocken werden mit dem Kran umgeladen. um am Turm Platz für die Ankunft der Glocken zu schaffen.

Dienstag, 7.11 Uhr: Bevor die neuen Glocken ihren Bestimmungsort erreichen, blicken wir noch einmal zurück. Seit Monaten ist der Paderborner Domturm eingerüstet. Bei einer Reportage vor einigen Wochen hatte das WB die seltene Gelegenheit einen Blick hoch oben vom Gerüst auf die Dächer der Stadt zu wagen (siehe Fotostrecke).

 

Dienstag, 6 Uhr: Nach und nach werden ab dem Morgen Teile für die Glocke in den Turm gehoben. Mit der Ankunft der Glocken am Turm wird voraussichtlich am späteren Vormittag gerechnet.

Montag, 23.30 Uhr: Der Anfang ist geschafft: der Kran steht schon einmal. An ihm sollen am Dienstag die beiden neuen Dom-Glocken hängen. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Glocken gegen 13 Uhr hoch oben in den Domturm gehievt werden. Der Aufbau des Spezialkrans war ein Kraftakt, der sich über Stunden bis tief in die Nacht hinzog. Nur mit der Hilfe  von zwei weiteren Kränen konnte das XXL-Gefährt in den beengten Verhältnissen zwischen mehreren Häusern errichtet werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt versammelten sich einige Schaulustige an den Absperrungen. Heute mittag werden es vermutlich deutlich mehr sein. 

 

 

Was bisher geschah

Montag: In der Nacht ist im Bereich zwischen Kaiserpfalz und Abdinghof ein 500-Tonnen-Kran aufgebaut worden, der von 7 Uhr an in Betrieb gehen wird. Ebenfalls um 7 Uhr werden die beiden Domglocken per Tieflader angeliefert. Bevor die beiden schweren Klangkörper aus Zinnbronze hochgezogen werden können, müssen erst Motoren in den Domturm gehievt werden.

Um kurz nach 13 Uhr geht es dann um die beiden »Hauptdarstellerinnen«: Die Glocken »Jesus Christus – unser Friede« und »Maria – Trösterin der Betrübten«, zusammen 14,5 Tonnen schwer, werden nacheinander von der Gaststätte Domhof aus über den Verwaltungstrakt des Diözesanmuseums gehoben. Der wird komplett geräumt.

Von dort aus geht die Luftreise weiter zum Turm. In einer Höhe von 35 Metern werden die Glocken dann durch ein vergrößertes Fenster in den Turm gezogen.

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