Fr., 10.08.2018

Schüler erhalten Bausätze für ihre Fahrzeuge Bobby-Cars flitzen wieder

Die ersten Flitzer sind gebaut, jetzt folgt der Feinschliff für das Rennen am 16. September in Bielefeld: In den Räumen von Westfalen-Wind in Paderborn haben Schüler aus Schloß Neuhaus, Lichtenau, Bad Lippspringe und Hövelhof Bausätze für ihre Autos bekommen.

Die ersten Flitzer sind gebaut, jetzt folgt der Feinschliff für das Rennen am 16. September in Bielefeld: In den Räumen von Westfalen-Wind in Paderborn haben Schüler aus Schloß Neuhaus, Lichtenau, Bad Lippspringe und Hövelhof Bausätze für ihre Autos bekommen.

Paderborn (WB). In diesen Tagen wird noch am Feintuning gearbeitet. Mehr als 150 Schüler aus ganz Ostwestfalen-Lippe gehen mit ihren Flitzern beim elften Bobby-Car-Solar-Cup an den Start. Jetzt haben die Teams des Gymnasiums Schloss Neuhaus, der Gesamtschule Bad Lippspringe, der Städtische Realschule Lichtenau sowie der Realschule Hövelhof ihre Renner in Paderborn einem Härtetest unterzogen.

Die Schüler trafen sich bei Westfalen-Wind in Paderborn und erhielten dort Tipps und Erfahrungsberichte, damit sie in diesem Wettbewerb erfolgreich sind. Die Flitzer gehen am 16. September auf dem Gelände der Stadtwerke Bielefeld ins Rennen. Wie weit die jungen Ingenieure und ihre Fahrzeuge sind, haben sie bei der Tuning-Werkstatt gezeigt.

Kontakt mit jungen Menschen

Während der Tuning-Werkstatt bekamen die Schüler auch Einblicke in die Windenergiebranche. »Für uns ist der ›Bobby Car Solar Cup‹ eine tolle Gelegenheit, mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen. Vielleicht sind bei den Jugendlichen künftige Auszubildende oder Mitarbeiter dabei, die sich für die Arbeit mit den Technologien der Windenergie begeistern«, sagt Sonya Harrison, zuständig für Verbandsarbeit und Kommunikation bei Westfalen-Wind.

Herausforderungen und Möglichkeiten in der Praxis

Weil es um die Jobs der Zukunft geht, ist die Agentur für Arbeit Paderborn Förderer des Wettbewerbs. Dieser soll Jugendlichen die Berufsorientierung und den Kontakt zu Unternehmen und einem möglichen Ausbildungsplatz ermöglichen: »Die enge Zusammenarbeit mit Fachleuten und Auszubildenden in den Unternehmen ist vielleicht die beste Berufsorientierung. Der Bau des Fahrzeuges gibt einen Eindruck von den Herausforderungen und Möglichkeiten in der Praxis«, sagt Patrick Beiersdorfer, Berufsberater U25 mit Schwerpunkt Berufsorientierung bei der Agentur für Arbeit Paderborn. »Dem Wettbewerb gelingt es seit Jahren, den jungen Leuten praxisnah die Möglichkeiten in technischen Berufen aufzuzeigen«, führte Beiersdorfer weiter aus.

Ausgerüstet wurden die Teams vom Veranstalter mit einem Bausatz, um ihre eigenen Vorstellungen eines renntauglichen Gespanns in Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Region zu realisieren und technische Berufe in der Praxis kennenzulernen.

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