Fr., 24.08.2018

Paderborner Unternehmen bestätigt Verkauf Höffner kauft Finke

Symbolfoto.

Symbolfoto. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn (WB/ts/MR). Höffner heißt der Käufer der Möbelhauskette Finke. Das haben die Möbelhausgesellschaft und das Paderborner Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Freitag bekanntgegeben.

Höffner habe sich demnach mit der Eigentümerfamilie über den Erwerb der Finke-Unternehmensgruppe geeinigt. Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständige Kartellbehörde.

Mit diesem Schritt hat Wilfried Finke eine Nachfolgelösung gefunden, seine Unternehmensgruppe für die Zukunft stabil aufzustellen.

Für Höffner sei die Übernahme von Finke ein folgerichtiger Schritt, die eigene Gruppe zu stärken und die jahrelange Zusammenarbeit mit der Finke-Gruppe fortzusetzen, heißt es weiter in der Mitteilung.

Erweiterungspläne für Paderborn vorgestellt

Erst vor wenigen Tagen hatte Wilfried Finke dementiert, dass seine Möbelhausgruppe verkauft wurde: »Unsere Firma ist nicht verkauft worden und wir haben auch keine ernsthaften Verhandlungen geführt.«

Finke hatte einen Verkauf des 1959 von seinem Vater Franz gegründeten Unternehmens aber auch nicht gänzlich ausgeschlossen. »Mein Lebensalter und gesundheitliche Gründe könnten einen Verkauf sinnvoll machen.«

Zur Unternehmengruppe Finke gehören sechs Einrichtungshäuser, fünf Wohndiscounter und ein Küchenstudio. Eine weitere Expansion war zudem geplant. Finke bestätigte, ein Fachmarktzentrum in Jena gekauft zu haben, das um 22.000 Quadratmeter vergrößert werden soll.

Auch für den Stammsitz Paderborn hatte der 67-Jährige Erweiterungspläne vorgestellt: »Die Baugenehmigung liegt vor, wir könnten um 12.000 Quadratmeter vergrößern.«

 

Kommentare

Fonkes alternative Fakten

Nach dem Verkauf an Karate-Kurti Krieger Höffner frage ich mich, warum der Herr Finke sich vor ein paar Tagen hinstellt und alles zum Thema Verkauf bestreitet. Waren das alternative Fakten oder leidet Herr F. an einer beginnenden Demenz? Fakt ist sicherlich, besser Höffner als Lutz. Aber sie Möbellandschaft verarmt immer mehr und das Kartellamt schaut zu. Ich hoffe für die Finke-Mitarbeiter, dass sie nach ihrer Stadion Gehaltssparrunde nicht weitere Gehaltseinbußen erleiden müssen.

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