Mo., 24.09.2018

Kreuzung der Kreisstraßen 28 und 32 bei Elsen wird umgebaut Kreisel sorgt für Sicherheit

Ein Kreisverkehr soll das Unfallrisiko mindern. Vom Stand der Bauarbeiten überzeugten sich: (von links) Siegfried Nowak (Kreistag), Martin Koke (Kreistag), Landrat Manfred Müller, Wolfgang Scholle (Kreistag), Bernhard Wissing (Kreistag), Christoph Schön (Kreistag und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Bau und Verkehr), Rainer Sinnhuber (Kreistag), Martin Hübner (Baudezernent des Kreises Paderborn), Dieter Honervogt (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paderborn), Christoph Steinhagen (Bauunternehmen Steinhagen), Heike Krömeke (Kreistag) und Heiner Knocke, ein Eigentümer der Fläche, auf der der Kreisel erweitert wird.

Ein Kreisverkehr soll das Unfallrisiko mindern. Vom Stand der Bauarbeiten überzeugten sich: (von links) Siegfried Nowak (Kreistag), Martin Koke (Kreistag), Landrat Manfred Müller, Wolfgang Scholle (Kreistag), Bernhard Wissing (Kreistag), Christoph Schön (Kreistag und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Bau und Verkehr), Rainer Sinnhuber (Kreistag), Martin Hübner (Baudezernent des Kreises Paderborn), Dieter Honervogt (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paderborn), Christoph Steinhagen (Bauunternehmen Steinhagen), Heike Krömeke (Kreistag) und Heiner Knocke, ein Eigentümer der Fläche, auf der der Kreisel erweitert wird.

Salzkotten/Paderborn (WB). Die Arbeiten haben begonnen, die Bagger sind angerollt: Der Kreis baut die Kreuzung der Kreisstraßen 28 und 32 bei Elsen zu einem Kreisverkehr um. Investiert werden rund 600.000 Euro, um das Unfallrisiko in der Kreuzung zu mindern.

Die Umgestaltung war zuvor in den Ausschüssen des Kreises Paderborn beraten und im September vergangenen Jahres vom Paderborner Kreistag einstimmig beschlossen worden.

Zwischenzeitlich konnten die benötigten Grundstücke gekauft und auch die Zuschüsse erfolgreich eingeworben werden. Landrat Manfred Müller und Mitglieder des Paderborner Kreistages haben sich jetzt vor Ort über die Baumaßnahmen, die voll im Plan liegen, informiert. Wenn alles gut läuft und auch das Wetter mitspielt, ist der Kreisel spätestens Mitte November fertig. Bis dahin müssen sich Autofahrer auf einseitige Verkehrsführungen und Umleitungen einstellen und daher mehr Zeit einplanen.

Eine Fahrspur zwischen Scharmede und Elsen

Der Kreisverkehr kann so gebaut werden, dass die Kreisstraße 32 (Scharmede – Elser Holz) einspurig während der gesamten Bauzeit befahrbar bleibt. Dadurch kann der Verkehr zwischen Scharmede und Elsen weiter fließen. Der Verkehr wird über eine Ampel geregelt. Der Verkehr von der Kreisstraße 28, Elser Hude, südlich kommend wird ab dem Knotenpunkt K28/K5, Elser Hude/ Gesselner Straße, auf die K5 Richtung Delbrück/Bentfeld umgeleitet.

In Bentfeld wird am Knotenpunkt K5/K3, Bentfelder Straße – Scharmeder Straße, auf die K3, Scharmeder Straße, Richtung B1 und schließlich auf die B1 Richtung Paderborn Zentrum bis zur Abfahrt Alte Schanze umgeleitet. Die Umleitungsstrecke ist etwa 14 Kilometer lang und wird im Laufe des heutigen Montags eingerichtet. Der Verkehr der K 32 aus Scharmede Richtung K28, Alte Schanze, kommend wird durch die Baustelle weiter der K 32 entlang bis zur Abbiegung Wewerstraße umgeleitet.

Entworgungszentrum nur über Richtung B1 erreichbar

Von dort aus wird der Verkehr auf die B1 Richtung Salzkotten bis zur Abfahrt Alte Schanze umgeleitet. Die Radfahrer und der landwirtschaftliche Verkehr können die anliegenden Wirtschaftswege nutzen. Die Umleitung ist ebenfalls ausgeschildert. Das Entsorgungszentrum Alte Schanze kann während der Arbeiten nur über die Richtung B 1 erreicht werden.

Die Baukosten liegen bei etwa 600.000 Euro. 360.000 Euro davon übernimmt die Bezirksregierung, 240.000 Euro der Kreis. Die Kreisstraßen 28 und 32 haben eine wichtige Zubringerfunktion zum überörtlichen Verkehrsnetz: Hier hat man Anschluss an die B 1, im weiteren Verlauf an die A 33 und an den Flughafen.

Fußgänger kommen sicherere über die Straße

Auf beiden Kreisstraßen sind viele Fahrer mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs. Das Abbiegen von der Kreisstraße 32 auf die 28 ist nicht nur gefährlich, regelmäßig kommt es auch zu langen Wartezeiten. Im Knotenpunkt K28/K32 ist das Überqueren der Straße sowohl für Radfahrer als auch Fußgänger gefährlich. Durch den Umbau zum Kreisverkehr wird der Verkehr besser geführt und die Autofahrer nehmen den Fuß vom Gaspedal. Übersichtliche und großzügige Querungshilfen machen das Überqueren für Fußgänger und Radfahrer sicherer.

Ansprechpartner für weitere Informationen ist beim Kreis Frank Albers, stellvertretender Leiter des Kreisstraßenbauamtes, Tel. 05251/1814-24.

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