Fr., 16.11.2018

An der Zukunftsmeile 2 finden Weidmüller, die Uni und das Fraunhofer-Institut Platz Goldbeck investiert 35 Millionen Euro

Paderborn (WB). Das Bielefelder Bauunternehmen Goldbeck realisiert als Investor und Generalübernehmer ein neues Großprojekt an der Paderborner Fürstenallee: die »Zukunftsmeile 2« – kurz ZM2. Das Gebäude soll Büros, Laboren und Fertigungsbereichen Raum geben. Für das Gebäude samt Parkhaus rechnet Goldbeck mit Kosten von 35 Millionen Euro. Für die architektonische Planung ist das Paderborner Büro Matern Architekten verantwortlich.

Neben Weidmüller werden in dem neuen Gebäude, das direkt neben dem Gebäude »Zukunftsmeile 1« entsteht, auch die Universität sowie das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik Mieter. »Für die Universität wird das Gebäude die Heimat des Software Innovation Campus Paderborn SICP sein«, sagt Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung.

Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein

Die Baumaßnahmen werden noch in 2018 beginnen. Die Fertigstellung soll im Winter 2020 erfolgen. »Nach erfolgreichem Vertragsabschluss befinden wir uns mit Goldbeck und Matern Architekten in der finalen Vorbereitung für den Baubeginn«, berichtet Helene Derksen-Riesen, Leiterin des internationalen Gebäudemanagements bei Weidmüller. Das Bielefelder Bauunternehmen hatte sich zusammen mit den Architekten zuvor in einem mehrstufigen Ausschreibungsverfahren durchgesetzt und die Verantwortlichen überzeugt.

Gesamtfläche von 20.000 Quadratmetern

Der Neubau verfügt nach der Fertigstellung über vier Etagen und eine Gesamtfläche von knapp 20.000 Quadratmetern. Neben den Arbeitsplätzen für die 250 Mitarbeiter, die sich überwiegend mit Lösungen für die Automatisierung und Digitalisierung beschäftigt, plant Weidmüller eine eigene Anlauffertigung und ein Entwicklungslabor an dem Standort. Geplant ist zudem ein gemeinsames Foyer mit repräsentativem Empfang und eine multifunktional nutzbare Kantine mit Sitzplätzen für bis zu 200 Personen. Gemeinsame Projekträume, Flächen für Co-Working und spezielle »Break-Out-Zonen« werden zukunftsweisende Arbeitsbedingungen bieten. »Sowohl die Außengestaltung, die Innenarchitektur als auch die moderne Arbeitsplatzgestaltung soll zukunftsweisende Themen wie Digitalisierung sowie ›New Work‹ maßgeblich unterstützen und fördern«, verdeutlicht Derksen-Riesen. In einem gemeinsam genutzten Innenhof haben die Mitarbeiter der ansässigen Unternehmen zudem die Möglichkeit, sich außerhalb der Büroräume auszutauschen. Die beiden einander zugewandten Gebäude sind durch mehrere Brücken über alle Etagen miteinander verbunden.

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