Sa., 15.12.2018

15 Feuerwehrleute sammeln beim 1. Paderborner »Stairrun« Spenden – mit Video Treppenmarathon hilft kranken Kindern

211 Stufen liegen jedes Mal vor den 15 Feuerwehrleuten, wenn es das Treppenhaus in der Universität rauf und wieder runter geht. Ziel sind sechs Läufe pro Stunde.

211 Stufen liegen jedes Mal vor den 15 Feuerwehrleuten, wenn es das Treppenhaus in der Universität rauf und wieder runter geht. Ziel sind sechs Läufe pro Stunde. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn (WB/bel). Mehr als 10.000 Treppenstufen liegen vor ihnen. 15 Feuerwehrleute starten am Samstag im Treppenhaus der Paderborner Universität zum ersten »Firefighter Charity Stairrun«, um für kranke Kindern Spenden zu sammeln. Über insgesamt acht Stunden geht es den neungeschossigen Turm mit kompletter Feuerwehrausrüstung immer wieder rauf und runter.

Pro Lauf sind es 211 Stufen in den 33 Meter hohen Treppenhaus. Die Initiatoren Mathias Schmidt aus Marienmüster und Guido Hartmann aus Paderborn haben diesen Lauf initiiert, um den Verein für das krebs- und schwerstkranke Kind in Paderborn und die Aktion »Benni und Co« zu unterstützen, der Kindern hilft, die unter Muskelschwund leiden.

Pro Läufer, aber auch für die Aktion insgesamt, haben sich zahlreiche Sponsoren gefunden, die jeden Lauf oder die Aktion insgesamt finanziell unterstützen. Unter den 15 Feuerwehrleuten sind elf Paderborner, kurzfristig eingesprungen für einen erkrankten Kollegen ist auch die einzige weibliche Teilnehmerin in dem Team: Vanessa May (24) aus Hannover. Sie ist die einzige in der Gruppe, die ihren Dienst freiwillig bei der Feuerwehr leistet.

Zu jeder Stunde beginnt der Aufstieg, damit man etwa sechs Läufe schafft. Danach gibt es eine kleine Pause bis zum nächsten Start. Um Mittag unterstützt auch ein Team von Physiotherapeuten die Gruppe, um sie fit zu machen für den nächsten Aufstieg. Neben Getränken sind Bananen der wichtigste »Helfer« in diesen Stunden. »Gut zu verarbeiten, liefern Zucker und viele Mineralien«, sagt Guido Hartmann (42), der seit einem Jahr solche Läufe von Feuerwehrleuten für den guten Zweck aktiv unterstützt. Wie viele seiner Kameraden war natürlich auch seine Familie mit Ehefrau Anja (41) und den beiden Kinder beim Treppenlauf dabei. Die einzige Einsatzerleichterung an diesem Tag gab es nur beim Schuhwerk: Statt der Stiefel konnten alle Teilnehmer Turnschuhe tragen.

 

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