So., 23.12.2018

Schließung Ende März – Krieger: »Die Gruppe hat wieder eine Zukunft« Möbelhaus Finke: Einigung auf Sozialplan in Paderborn

Der Verkauf am Standort in Paderborn läuft noch bis zum 31. März.

Der Verkauf am Standort in Paderborn läuft noch bis zum 31. März. Foto: Jörn Hannemann/Archiv

Paderborn (WB). Neues vom Möbelhaus Finke: Offenbar haben sich der Betriebsrat des Möbelhauses in Paderborn sowie die neue Unternehmensleitung der Krieger Handel SE (»Möbel Höffner«) auf einen Sozialplan geeinigt.

Das geht aus einer Pressemitteilung vom Samstag hervor. Die Einigung sieht demnach einen Interessensausgleich und einen Sozialplan vor. Die Mitarbeiter seien darüber noch am Samstag informiert worden.

Konkret heißt das: Der Verkauf am Standort Paderborn wird, wie erwartet, zum 31. März eingestellt, die Verwaltung bleibt jedoch bis zum Jahresende 2019 in Paderborn. Anschließend soll das Gebäude abgerissen werden.

Ursprünglich war vorgesehen, dass das Möbelhaus Mitte 2019 geschlossen werden soll. Viele Mitarbeiter hatten sich aber bei anderen Firmen beworben. Schon Ende Februar wird ein Drittel der Belegschaft nicht mehr bei Finke tätig sein, erklärte der Betriebsrat Anfang der Woche.

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Die Rettung der Finke-Gruppe in Nordrhein-Westfalen und Hessen steht damit.

Aus der Pressemitteilung

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»Nach den Fortführungs-Vereinbarungen für die Standorte in Hamm, Münster, Kassel sowie der Logistik in Paderborn gibt es nun also auch die Einigung für das Verkaufshaus und die Verwaltung in Paderborn. Die Rettung der Finke-Gruppe in Nordrhein-Westfalen und Hessen steht damit«, heißt es in der Mitteilung.

Kurt Krieger, Inhaber der Krieger Handel SE: »Das ist ein Meilenstein und eine gute Nachricht für die Finke-Gruppe insgesamt. Eine Sanierung ist für alle Beteiligten schwierig und herausfordernd. Die Betriebsräte haben hart verhandelt, geleitet von der Verantwortung für das gesamte Unternehmen haben sie Entscheidungen getroffen, die schmerzhaft sind, jedoch das Überleben von Finke möglich machen und viele Arbeitsplätze sichern. Das verdient Anerkennung und Respekt.«

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Die Gruppe hat wieder eine Zukunft und kann sich nun um die Menschen kümmern, für die wir alle da sind – unsere Kunden!

Kurt Krieger, Inhaber

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Finke könne nun wieder nach vorne schauen. Krieger weiter: »Die Gruppe hat wieder eine Zukunft und kann sich nun um die Menschen kümmern, für die wir alle da sind – unsere Kunden!«

Die Möbel Höffner hatte Finke zum 1. November übernommen und sofort Sanierungs-Maßnahmen eingeleitet.

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