Norbert Glasmeyer zum Nachfolger von Josef Vogt gewählt
Neuer Oberst in Benhausen

Paderborn-Benhausen (WB). Während der Jahreshauptversammlung ist beim Schützenverein Benhausen der Bataillonsvorstand gewählt worden. Neuer Oberst ist Norbert Glasmeyer, zuvor Hauptmann der Ostkompanie, teilte der Verein in einer Pressemeldung mit.

Freitag, 08.02.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 11:38 Uhr
Der neue Bataillonsvorstand (von links): Wolfgang Miks (Fähnrich), Franz-Josef Bracke (Oberstleutnant), Jürgen Schroers (Geschäftsführer), Johannes Tasche (Hauptkassierer), Jonas Tegethoff (Platzmajor), Norbert Glasmeyer (Oberst), Lukas Miks (Hallenwart), Florian Hoffmann (Schießmeister), Dennis Glasmeyer (Jungschützenmeister), Hermann Bracke (amtierender Schützenkönig). Foto:
Der neue Bataillonsvorstand (von links): Wolfgang Miks (Fähnrich), Franz-Josef Bracke (Oberstleutnant), Jürgen Schroers (Geschäftsführer), Johannes Tasche (Hauptkassierer), Jonas Tegethoff (Platzmajor), Norbert Glasmeyer (Oberst), Lukas Miks (Hallenwart), Florian Hoffmann (Schießmeister), Dennis Glasmeyer (Jungschützenmeister), Hermann Bracke (amtierender Schützenkönig).

Oberst Josef Vogt (61) trat nach einer internen Aussprache nicht erneut zur Wahl an. 27 Jahre lang war er an verantwortlicher Stelle im Verein tätig gewesen, zuletzt zwölf Jahre als Oberst. Oberstleutnant Franz-Josef Bracke führte durch die Mitgliederversammlung.

Nach der Wahl von Norbert Glasmeyer zum neuen Oberst wurden auch weitere Vorstands- und Offiziersposten neu besetzt: Oberstleutnant Franz-Josef Bracke, Hauptkassierer Johannes Tasche, Fähnrich Wolfgang Miks und Hallenwart Lukas Miks wurden durch Wiederwahl in ihren Ämtern bestätigt. Auch die im Vorfeld zur Jahreshauptversammlung gewählten Abteilungsleiter, Jungschützenmeister Dennis Glasmeyer und Schießmeister Florian Hoffmann, wurden durch die Versammlung bestätigt.

Platzmajor sagt nach 35 Jahren Vorstandstätigkeit ade

Geschäftsführer Guido Haeusler stellte sich nach 21 Jahren Vorstandstätigkeit nicht mehr zur Wahl. Der bisherige Fahnenoffizier der Westkompanie, Jürgen Schroers, wurde im Anschluss zu seinem Nachfolger gewählt. Auch der langjährige Platzmajor Manfred Tegethoff stellte sich nach 35 Jahren Vorstandstätigkeit nicht mehr zur Wahl. Sein Neffe Jonas Tegethoff, wurde im Anschluss von der Versammlung einstimmig gewählt.

Oberst Norbert Glasmeyer (51) dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Guido Haeusler und Manfred Tegethoff. Beide wurden zum Ehrenoffizier ernannt. Kompanieversammlungen der West- und Ostkompanie folgten dem Vorschlag. In der Westkompanie wurde Andreas Schirmer in seinem Amt als Hauptmann einstimmig bestätigt. Er nutzte die Gelegenheit, sich beim scheidenden Adjutanten Jörg Geisen, für dessen Arbeit im Kompanievorstand zu bedanken und überreichte ihm als Dankeschön ein Präsent.

Neuer Hauptmann in der Ostkompanie

Torsten Adams bisher Kompaniekassierer, wurde von der Versammlung zum Feldwebel gewählt. Der weitere Kompanievorstand (West) wurde mit Christian Stelte (Adjutant), Marius Driller (Fahnenoffizier) und Florian Wieczorek (Kompaniekassierer) komplettiert. Anschließend wurden die Unteroffiziere Christian Halsband, Nils Frücht, Markus Wenger, Maximilian Hartmann und Wolfgang Diemey gewählt.

In der Ostkompanie wurde mit dem bisherigen Feldwebel Rainer Noll ein neuer Hauptmann gewählt. Adjutant Meinolf Kröger, Fahnenoffizier Stefan Knoke und Kompaniekassierer Dieter Mrugalla stellten sich erneut zur Wahl und wurden bestätigt. Neuer Feldwebel wurde Andreas Knoke. Die Unteroffiziere Stephan Niggemann, Matthias Hanyssek, Lars Kröger und André Noll wurden wiedergewählt. Neue Unteroffiziere der Ostkompanie wurden Andreas Tasche und René Noll.

Kommentare

Hanz  wrote: 11.02.2019 10:02
Schützen Benhausen
Nach dem Zeitungsartikel vom Freitag dem 08.02.19 über die Benser Schützen, kommt selbst mir die Galle hoch. An Respektlosigkeit nicht zu überbieten. Da wird der Oberst auf eine Art und Weise dazu gebracht, sein Amt abzugeben, die ich am besten nicht kommentiere. Ich denke, jeder der dabei war, wird soviel Anstand haben, sich zumindest insgeheim dafür zu schämen! Nach 27 Jahren ehrenamtlicher Arbeit für den Verein, aber noch nicht einmal ein DANKESCHÖN zu bekommen , lässt mich vor lauter 'fremdschämen' tief in meinen Sessel versinken. Dass man in so einem Amt nicht immer mit jedem einer Meinung sein kann, dürfte jedem , selbst dem Dümmsten, klar sein. Wer ohne Fehler diesen Job macht, werfe den ersten Stein
1 Kommentare
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