OWL Games lockt mit Laser-Tag, Virtual-Reality und Escape-Room
»Mögen die Spiele beginnen«

Paderborn (WB/itz). Aus dem Bowlingcenter New Orleans wird ein (zum Teil) digitales Spielparadies für die ganze Familie. OWL Games heißt der Freizeittempel, der aktuell im Hohenloher Weg entsteht.

Freitag, 01.03.2019, 11:56 Uhr aktualisiert: 01.03.2019, 12:00 Uhr
Sie sind die Macher der OWL Games: Betreiberin Stephanie Reker (rechts), Christian Siegel und Alissa Lücke. Foto: Ingo Schmitz
Sie sind die Macher der OWL Games: Betreiberin Stephanie Reker (rechts), Christian Siegel und Alissa Lücke. Foto: Ingo Schmitz

Die neuen Betreiber Stephanie Reker und Christian Siegel stecken im Endspurt. Ende März soll das Eventcenter in Betrieb gehen. Seit Dezember läuft der Umbau der ehemaligen Bowlingbahn, die viele Jahre im Südstaaten-Look daher kam: dunkles Holz, dunkle Farben, viel Deko. »Das musste zunächst alles raus, um Platz für das Neue zu schaffen«, sagt Stephanie Reker. Der Standort in der Stadtheide sei ideal, meint sie. Es gebe genug Parkplätze und eine Halle, die viel Platz für die Ideen des Betreiber-Duos bietet, betont sie.

In den zurückliegenden Wochen sind die verschiedenen Spielbereiche eingerichtet worden. Es handelt sich um Escape-Rooms, Laser-Tag, Mind-Arena und Virtual-Reality. »Die Jugendlichen wollen heute neue Welten kennen lernen und Abenteuer erleben«, sagt Stephanie Reker die mit ihrem Partner Christian Siegel bereits den Paderborner Kletterpark an den Fischteichen betreibt.

So sieht die Halle im Hohenloher Weg aus.

So sieht die Halle im Hohenloher Weg aus. Foto: Ingo Schmitz

In Zusammenarbeit mit der Paderborner Werbeagentur Te+Te wurde das Konzept entwickelt. Dabei wurde ausdrücklich auf Elemente verzichtet, die mit Horror oder Ego-Shootern in Verbindung gebracht werden könnten, sagt Karsten Temming. Der Laser-Tag-Bereich unterscheide sich gravierend von den bekannten Paintball-Spielen, bei denen man sich gegenseitig mit Farbpatronen abschieße, stellt Stephanie Reker klar. »Es ist eine moderne Form des Räuber- und Gendarm-Spiels«, sagt sie über die durchaus schweißtreibende Aktivität.

Digitale Welten werden in der VR-Arena eröffnet, wo es auch »soft« zugehen soll. Kriegsszenarien seien ausgeschlossen, es spritze kein Blut, heißt es. Auch schon Zwölfjährige hätten dort ihren Spaß, meint sie. »Man muss stets 365 Grad im Blick haben und sich bewegen und ducken«

In der Mind-Arena und im Escape-Room, der selbstverständlich nicht verschlossen sei, gehe es um das Lösen von Rätseln. »Die Mind-Arena ist eine Art Zirkeltraining für den Kopf. Dafür braucht es ein gewisses Verständnis der Rätselmechanik«, erklärt sie, warum Kinder unter 14 Jahren besser in Begleitung von Erwachsenen die Aufgaben lösen sollten. Beim Escape-Room bestehe der Reiz darin, die Rätsel in einer Zeit unter einer Stunde zu knacken.

Das neue Angebot sei sowohl für Familien als auch insbesondere für Firmenfeiern konzipiert, berichten die Betreiber. Bei den meisten Attraktionen gehe es darum, im Teamwork zu agieren. Und im Anschluss kann man das Spiel im Gastrobereich noch einmal Revue passieren lassen.

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