Mi., 06.03.2019

Schwerpunktkontrollen im Kreis Paderborn zum Thema Ablenkung Polizei nimmt Handy-Sünder ins Visier

Wenn an diesem Donnerstag die Polizei die Kelle zeigt, kann es für Autofahrer teuer werden. Es sind Schwerpunktkontrollen geplant.

Wenn an diesem Donnerstag die Polizei die Kelle zeigt, kann es für Autofahrer teuer werden. Es sind Schwerpunktkontrollen geplant. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn (WB). Die Polizei hat für Donnerstag, 7. März, kurzfristig Schwerpunktkontrollen auf den Straßen im Kreis Paderborn angekündigt. Unter dem Aktionsmotto »#PassAuf! Ablenkung am Steuer« werden dabei vor allem Autofahrer mit Handy am Ohr oder in der Hand in den Fokus genommen.

Das Handy klingelt, eben noch eine Kurznachricht lesen oder gar schreiben, die Kinder auf der Rückbank beruhigen oder das Navi bedienen. Die Ursachen für Ablenkung sind vielfältig. Oft genügt nur eine kurze Unaufmerksamkeit, um einen schweren Verkehrsunfall zu verursachen.

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Jeder Tag ein Schwerverletzter und jeden Monat ein getöteter Verkehrsteilnehmer – Das ist uns zu viel!

Landrat Manfred Müller

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Im Kreis Paderborn passieren die Unfälle mit den schlimmsten Folgen außerhalb von geschlossenen Ortschaften. Zehn von insgesamt zwölf getöteten und 228 von 378 schwerverletzten Verkehrsteilnehmer sind die traurige »Außerorts«-Bilanz aus dem Jahr 2018. »Jeder Tag ein Schwerverletzter und jeden Monat ein getöteter Verkehrsteilnehmer – Das ist uns zu viel!«, betont Landrat Manfred Müller und kündigt Konsequenzen an.

Die Kreispolizeibehörde Paderborn habe die »Bekämpfung von Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen« als Behördenschwerpunkt festgeschrieben und initiiere in den kommenden Monaten zahlreiche Maßnahmen, um die Zahl der Unfälle mit schwerwiegenden Folgen zu reduzieren.

Landrat Müller: »Heute laufen die ersten kreisweiten Schwerpunktkontrollen zum Thema Ablenkung. Wir sind mit mehreren Teams unterwegs und passen auf.« Bereits im vergangenen Jahr hatte die Polizei die Anzahl der im Kreis Paderborn geahndeten Verstöße wegen der »Benutzung elektronischer Geräte« um 30 Prozent gesteigert. Nicht nur in diesem Bereich der polizeilichen Repression sollen die Aktivitäten ausgebaut werden.

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