Di., 14.05.2019

Leiterin Beate Krumpipe-Hilkenmeier verabschiedet AWO-Kita mit aufgebaut

Beate Krumpipe-Hilkenmeier (Zweite von rechts) ist von Heike Brünnich (AWO-Abteilungsleiterin Kitas), Thorsten Klute (Vorstand AWO Ostwestfalen-Lippe), Günter Bitterberg (früherer Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes) und Geschäftsführerin der AWO Paderborn Ulla Höntgesberg (von links) verabschiedet worden.

Beate Krumpipe-Hilkenmeier (Zweite von rechts) ist von Heike Brünnich (AWO-Abteilungsleiterin Kitas), Thorsten Klute (Vorstand AWO Ostwestfalen-Lippe), Günter Bitterberg (früherer Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes) und Geschäftsführerin der AWO Paderborn Ulla Höntgesberg (von links) verabschiedet worden.

Paderborn (WB). Beate Krumpipe-Hilkenmeier (65) ist als ­Leiterin des AWO-Kinderzentrums Riemekepark in den Ruhestand verabschiedet worden. Mehr als 40 Jahre lang war sie die Leiterin der Einrichtung.

Vormittags wurde der Abschied mit den Kindern und Eltern gefeiert. Am Nachmittag kamen die Partner und Sponsoren der Kita. Eine Nachfolge konnte die AWO »trotz mehrfacher Ausschreibung noch nicht organisieren«, berichtet Sprecher Erwin Tälkers. Die Stellvertreterin Marlene Rennsen hat die Funktion vorübergehend mit Unterstützung der Fachabteilung übernommen.

Nach dem Studium der Sozialarbeit an der KFH Paderborn war Beate Krumpipe-Hilkenmeier zunächst als Sozialarbeiterin bei der Stadt Paderborn tätig. 1978 hat sie die Leitung des Kinderzentrums Riemekepark unter besonderen Bedingungen übernommen. »Jung, unerschrocken und engagiert« habe sie die Neuaufstellung der Einrichtung gemanagt, sagte Thorsten Klute vom Vorstand der AWO Ostwestfalen-Lippe.

Von der Kita zum Familienzentrum

Etwa 80 Kinder im Alter drei bis 14 Jahren aus sogenannten Obdach­losenfamilien wurden betreut. Ein Fahrdienst musste organisiert werden. Die Zusammenarbeit mit den Eltern begann. Ein Mitarbeiterteam wurde aufgebaut. Kooperationen mit Stadt, Kreis, anderen sozialen Einrichtungen und externen Partnern wurden gestartet. Bis Anfang der 1990er Jahre konnten alle bis dahin obdachlosen ­Familien in Wohnungen vermittelt werden.

Das Kinderzentrum hat seit dieser Zeit innerhalb der Stadt Paderborn eine besondere Stellung. Mittlerweile besuchen 50 Kinder die Einrichtung. Das Zentrum wurde Ansprechpartner für soziale Fachdienste und das Modell der »Sozialpädagogischen Familienhilfe« in Paderborn wurde dort erstmalig im Kinderzentrum erprobt. Auch wurden Lebensmittelzuschüsse gewährt. Das Mittagessen für die Kinder war damit sichergestellt.

Das Kinderzentrum ist heute ein Familienzentrum mit vielfältigen Angeboten und Projekten. Der örtliche Bezug sei Beate Krumpipe-Hilkenmeier immer wichtig gewesen. Das Haus ist beispielsweise in der Interessengemeinschaft Riemekepark aktiv. Für all das wurde der scheidenden Leiterin zum Abschied gedankt.

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