Di., 14.05.2019

Schaustellerfamilie aus Paderborn hatte das erste Derby im Land Pferderennen beim Lunapark

Die Kugeln müssen in einem Loch versenkt werden, dann bewegen sich die Pferde samt Jockey nach vorne. Marc Petter (rechts) moderiert die täglichen Pferderennen auf dem Lunapark.

Die Kugeln müssen in einem Loch versenkt werden, dann bewegen sich die Pferde samt Jockey nach vorne. Marc Petter (rechts) moderiert die täglichen Pferderennen auf dem Lunapark. Foto: Ingo Schmitz

Von Ingo Schmitz

Paderborn (WB). Sie haben Spaß am Spiel, mögen Pferde und lieben die Aussicht auf einen Gewinn? Dann sind Sie beim »Kentucky Derby« an der richtigen Adresse. Seit vier Jahrzehnten schon ist Schaustellerfamilie Petter damit auf vielen Jahrmärkten unterwegs.

Der Lunapark XXL ist ein Heimspiel für Marc Petter. Er hofft, dass die 16-tägige Jubiläumsveranstaltung in Paderborn für alle Betreiber von Karussells und Co. ein Erfolg wird. Die Voraussetzungen sind dafür da.

Den schnellen Erfolg hat hingegen so mancher Kirmesbesucher beim Pferderennen. Dort steht Marc Petter täglich am Mikrofon seiner kleinen Pferderennbahn und moderiert die spannenden Rennen, die sich die Kirmesgäste liefern.

Ziel des Spiels ist es, im Wettstreit gegen andere Kugeln in ­Löcher zu versenken. Jeder Erfolg befördert den Jockey samt Pferd nach vorne und damit dem Ziel ein wenig näher. Der schnellste bekommt natürlich einen Preis. Das lässt sich kaum jemand ent­gehen.

Hier sitzen die Jockeys fest im Sattel: Seit 40 Jahren ist die Familie von Marc Petter im Besitz des Kentucky Derby Pferderennens und zieht damit von Jahrmarkt zu Jahrmarkt. Importiert hat sein Großvater das Spiel für das schnelle Glück aus England. Foto: Ingo Schmitz

»Die Idee für das Pferderennen kommt aus England«, berichtet Marc Petter. Sein Großvater habe das erste Pferderennen vor 40 ­Jahren auf der Insel entdeckt und nach Deutschland importiert. »Wir waren die ersten Schausteller hierzulande, die ein Pferderennen hatten«, berichtet Marc Petter stolz. Der große Anhänger ist vollgepackt mit Leitungen, die die ­Kugelbahnen mit den Pferden verbinden. Sie sorgen für den nötigen Vortrieb. Und auch mit Preisen wird hier nicht gegeizt: vom Gesellschaftsspiel bis zum Handy­ladekabel ist alles dabei.

Doch eine Ungereimtheit gibt es dann doch noch: Zwischen all den Pferden tritt eine Kamelfigur samt Jockey gegen die Konkurrenz an. Marc Petter schmunzelt: »Die Idee hatte mein Großvater. Als mal ein Pferd kaputt war, hat er es gegen das Kamel ausgetauscht. Damit sind wir unverwechselbar. Und gerade Südländer finden das toll. Bahn sieben ist immer heiß begehrt«, sagt Marc Petter.

Bummelpässe zu gewinnen

Das WESTFÄLISCHE VOLKSBLATT verlost zehn Bummelpässe für den Lunapark. Ob Achterbahn, Autoscooter oder die Superschaukel »Rocket«: Mit diesen Gutscheinen können die Fahrgäste sich kostenlos ins Vergnügen stürzen. Wer einen dieser Pässe gewinnen will, kann heute den ganzen Tag die Gewinnhotline 01379/883009 (0,50 Euro pro Minute, ggf. andere Mobilfunkpreise) anrufen. Die Gewinner werden benachrichtigt und erhalten die Tickets per Post.

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