Mo., 20.05.2019

Universität will das Vorurteil vom angeblich langweiligen Paderborn entkräften Neue Studenten mit Party begrüßt

Bürgermeister Michael Dreier und Unipräsidentin Birgitt Riegraf begrüßten die neuen Studenten, Fabian Utermöhle (rechts) sorgte für die Musik.

Bürgermeister Michael Dreier und Unipräsidentin Birgitt Riegraf begrüßten die neuen Studenten, Fabian Utermöhle (rechts) sorgte für die Musik. Foto: Dietmar Kemper

Paderborn (WB/dk). Entspannt ins Studium: Mit einer Party auf dem Monte Scherbelino hat die Universität Paderborn am Samstag die Erstsemester begrüßt. Dabei klinkte sich die Uni zum ersten Mal in die von Fabian Utermöhle organisierte Musikveranstaltung »T1GA« ein, die Utermöhle selbst als »Picknick mit Tanz« beschreibt.

Vor der Kulisse eines unübersehbaren Tigerkopfes und bei Bratwurst, Pizza, Cola und Bier feierten Familien und Erwachsene von 16 bis 23 Uhr. Die Uni wollte mit der Wahl der Veranstaltung das Vorurteil vom langweiligen Paderborn, das angeblich keine lebendige Partyszene hat (»Paderboring«), widerlegen.

735 Frauen und Männer haben sich neu eingeschrieben

Zum Sommersemester haben sich 735 Frauen und Männer an der Universität neu eingeschrieben (Stichtag 8. Mai). Damit steigt die Zahl der Studentinnen und Studenten weiter, am 1. März betrug deren Zahl bereits 20.158. Zu Vorlesungsbeginn gab es in der Zeit vom 1. bis 5. April wieder die Orientierungstage, um sich in der noch ungewohnten Umgebung zurechtzufinden, das breite Feld der Hochschulgruppen (etwa 60) und die zahlreichen Sportangebote (etwa 100) kennenzulernen.

Für die Erstsemester habe ein neuer Lebensabschnitt begonnen und die Universität werde alles dafür tun, dass sie sich wohlfühlten, versprach die Universitätspräsidentin Birgitt Riegraf: »Sie gehören jetzt zu den 20.000.« Anders als in der Schule zähle an der Universität nicht in erster Linie, Fragen zu beantworten. »Kluge Fragen zu stellen, darauf kommt es an der Universität an«, betonte Riegraf.

Paderborn ist eine junge Stadt

Paderborns Bürgermeister Michael Dreier freute sich über die neuen jungen Gesichter. Mit einem Durchschnittsalter von 41,1 Jahren sei Paderborn hinter Münster in Nordrhein-Westfalen die jüngste Stadt, rechnete er vor. An der positiven Entwicklung der Stadt habe die Universität einen maßgeblichen Anteil: »Wir arbeiten mehr als nur Hand in Hand, es herrscht eine tolle Kollegialität zwischen Universität und Stadt.«

In den Vorjahren waren die Erstsemester in der Benteler-Arena und in der Maspernhalle begrüßt worden – auch um die jungen Leute auf die sportlichen Aushängeschilder der Stadt wie den SC Paderborn und die Uni Baskets aufmerksam zu machen. Diesmal ging alles bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel über die Bühne. Vor dem Tigerkopf tanzten die angehenden Akademiker zu elektronischer Musik. Der Bürgermeister sah darin bereits einen Vorboten für das geplante Open-Air-Gelände.

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