Fr., 24.05.2019

Zwei neue Sonderforschungsbereiche und ein bestehender erhalten Fördergelder 32 Millionen Euro für Uni Paderborn

Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane.

Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane.

Paderborn (WB). An der Universität Paderborn sind zwei neue Sonderforschungsbereiche (SFB) bewilligt worden, ein dritter wurde für weitere vier Jahre verlängert. Insgesamt fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Universität Paderborn mit 32 Millionen Euro, teilte die Universität Paderborn mit.

Neu eingerichtet wurden an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der SFB »Accounting for Transparency« sowie an der Fakultät für Maschinenbau der SFB »Methodenentwicklung zur mechanischen Fügbarkeit in wandlungsfähigen Prozessketten«. Das Informatik-Projekt »On-The-Fly-Computing« wurde für weitere vier Jahre verlängert. »Die Förderung von gleich drei Sonderforschungsbereichen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft zeigt, dass wir an der Universität mit unserer strategischen Ausrichtung auf einem hervorragenden Weg sind«, sagte die Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Birgitt Riegraf. Gleichzeitig sei das eine Anerkennung der exzellenten Forschung und des herausragenden Engagements der Paderborner Wissenschaftler.

Für das Projekt »Accounting for Transparency« stellt die DFG zwölf Millionen Euro zur Verfügung. Der SFB beginnt im Juli und ist zunächst für vier Jahre bewilligt worden. Koordinatorin des neuen Sonderforschungsbereichs ist Prof. Dr. Caren Sureth-Sloane (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften). Mehr als 80 Wissenschaftler wollen untersuchen, wie Rechnungswesen und Besteuerung die Transparenz von Unternehmen beeinflussen und wie sich Regulierungen und Unternehmenstransparenz auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirken. Der SFB soll dazu beitragen, sinnvolle Regeln zur Unternehmenstransparenz und für ein transparentes Steuersystem zu entwickeln.

Mit zehn Millionen Euro wird das Projekt »Methodenentwicklung zur mechanischen Fügbarkeit in wandlungsfähigen Prozessketten« gefördert. Ziel des Projekts sei es, effiziente Produktionsprozesse zu entwickeln. Eine zentrale Rolle spiele dabei der Leichtbau bewegter Massen. Ebenfalls zehn Millionen Euro erhält der Bereich »On-The-Fly-Computing«. Informatiker sowie Kultur- und Wirtschaftswissenschaftler arbeiten an der Entwicklung von Verfahren zur automatischen Konfiguration und Ausführung von individualisierten IT-Diensten. Ziel sei ein transparentes Zusammenspiel von Hard- und Software mit einem Minimum an menschlicher Interaktion.

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